MonatJuni 2017

REICHLICH SOMMERURLAUB VOR DER TÜR!

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Hier in Wien ist ab heute Schluss. Schluss mit Schule, Schluss mit Kindergarten. Alles zu für die nächsten 9 (NEUN, NÜÜN!!!) Wochen. Neun Wochen Sommerurlaub für die Kinder.

Die Kinder: OH YEAH!!!
Die Mamas so bissl: OJE…
Wie macht man das? Neun Wochen Sommerpause? Klar, die Kinder halten das aus, ich hätte als Kind tausend Jahre Sommerferien haben können. Aber als Mama bekomme ich im Hinblick auf die nächsten zwei Monate auch ein klein bisschen Hitzewallung. 
Letzten Sommer war Wien ausgestorben. Unsere Strasse war leer und die Kindergartenfreunde in aller Welt. Wir waren die ersten Wochen am Meer, dann da. Nur wir hier in unserem Garten. Zig mal im Zoo, im Kinderbad, was werkelnd, gärtnernd, fahrradfahrend, backend, spielend. Und das war sehr schön und innig und wichtig. Aber irgendwann war dann einfach gut und es hätte dringend andere Kinder gebraucht, um wieder richtig spassig zu werden. 

Eine Mama zum Spielen ist super, aber die kann sich so viel Mühe geben wie sie will, sie wird es nimmer schaffen, diese Energie zu zaubern, die entsteht, wenn eben Kinder miteinander spielen. 
Und das ist genau richtig so.

Es gibt in Wien diverse Sommercamps und Veranstaltungen für Kinder (gut für die Veranstalter!). Meine Kinder sind leider nicht campkompatibel. Die Kleine ist noch zu klein, der Grosse geht nirgendwo hin, wo er nicht restlos alle kennt und weiss, wie wer tickt. Das heisst: WIR BRÄUCHTEN DANN MAL EINEN PLAN! 
Ich werde was aushecken und vielleicht ergibt sich hie und da mal was, über das es sich zu schreiben lohnt. Sicher ist, dass es hier auf dem Blog der Lieblingsbande bissl ruhiger werden wird. Weil ich, statt zu schreiben, im Kinderbad schwimmen, durch den Zoo schlendern, am kühlen Bach sitzen, durch die Wälder streifen und in den Eisdielen sitzen werde. Neun Wochen lang. Klingt voll traumhaft, oder?

MIT KINDERN UNTERWEGS / DAS KINDER-HANDGEPÄCK

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EIGENTLICH kiebitze ich immer noch schnell in die Handgepäck-Rucksäcke der Kinder, bevor wir uns aufmachen zum Flughafen. EIGENTLICH ist da auch immer ziemlich das gleiche drinnen, denn EIGENTLICH fliegen wir recht oft hin und her und wissen, was wir dabei haben müssen und was eher nicht. So habe ich vor ein paar Wochen, als wir in die Schweiz geflogen sind, nicht extra nochmals nachgeschaut. Ein bisschen habe ich es nämlich vergessen… Und als wir dann durch die Sicherheitskontrolle gehen wollten, lugte prompt eine Schere aus dem Rucksack des Grossen.

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WENN FÜSSE SPÜREN DÜRFEN / BARFUSSPFAD DIY

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Wenn ich meinen Babys beim Spielen zugesehen habe, fand ich es zauberhaft und sehr spannend zu beobachten, wie sehr zu Beginn des Lebens die Füsse und die Hände doch zueinander gehören. Als würden sie sich das Tun, das Erspüren und Fühlen teilen, griffen Finger wie Zehen ganz natürlich gemeinsam nach dem Leben.
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IN A BARBIE WORLD…

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Die allerliebste, grosse Cousine meiner Kinder hat Barbies. Und meine Kleine durfte sich eine ausleihen! Ahh, ohhhh, wie wundersööön! Sie ist geschmolzen, sowas so Tolles! Nach dem ersten Kennenlernen (ihr wisst schon, über die laaaangen bloooonden Haare streichen, mit den Fingern in den blauen Augen popeln und dann die ellenlangen Beine vor und zurück und so weit es geht  auseinander…) durfte Barbie tauchen und planschen. Schwimmbarbie hat sich lächelnd mal schnell den Tauchrekord geholt.
Nach den ausgelassenen Planschereien durfte sich Barbie an der Sonne aufs Badetuch legen. Da gab es erstmal bissl Stretching. Flexybarbie wurde in die virtuosesten Positionen “gefaltet”. Autsch. Dann wurde es auf einmal verdächtig ruhig, und als ich ums Eck schielte, bekam Barbie eine Schnellbräunung und Strähnchen im Geheimen. Solariumbarbie hat sich also mir-nichts-dir-nichts ein bisschen aufhübschen lassen. Und Partykiller-Ken? Der blieb wieder einmal bleich in der Kiste liegen… Och Ken! So wird das doch nix!
Ja, es gibt nicht nur Wollpuppen, Holzspielsachen und Spielmaterial aus der Natur, so ist das. Und das ist manchmal voll in Ordnung. Der Nachmittag mit Barbie am Pool war nett und unterhaltsam für uns alle. Aber als Barbie wieder sauber und trocken zurück in ihre Kiste schlüpfte, war es auch gut. Und als Schlafenszeit war und sich die Kleine unter ihre Decke mummelte, hielt sie ihre weiche, warme und schon etwas zerliebte Stoffpuppe Flurina fest in ihren Armen.