SONNENBLUMEN – HERBSTLICHT DIY // BUCHEMPFEHLUNG

Jetzt ist er da, der Herbst. Und wie! Als wollte er gleich mal zeigen, dass er jetzt im Fall übernehmen wird und es Zeit ist, sich warm anzuziehen… Wir haben verstanden. Mit ihm kommt auch immer gleich das Bedürfnis, das Sommerlicht konservieren zu wollen, dieses Leuchten mitzunehmen in eine Zeit, die zwar wundervoll, aber definitiv etwas dunkler ausfallen wird. Und was gibt es Schöneres, als das Leuchten der Sonnenblumen mit Kerzenschein zu verbinden? Eben…

Wenn der Sommer vorüber ist und ein neues Schuljahr beginnt, dann hat sich bei uns die Tradition eingenestelt, dass unsere Kinder eine Sonnenblume geschenkt bekommen. Als Symbol dafür, dass sie unsere Sonnen sind, aber natürlich auch für einen glückserfüllten Neubeginn, das Licht, die Wärme und die Fröhlichkeit, die die Kinder durch das Schuljahr begleiten sollen. Kurz bevor die Sonnenblumen welkten, haben wir die Blütenblätter vorsichtig abgezupft und zwischen Zeitungspapier unter schweren Büchern gepresst… Die zarten, leicht transparenten Blütenblätter sind wie ein leuchtender Goldschatz (und der Rest der Sonnenblume ist getrocknet ein wunderbares Vogelfutter für den Winter).
Perfekt also, um Natalies (vom Blog schaeresteipapier) Idee der zarten Windlichter aus ihrem neuen Natur-Bastelbuch* umzusetzen (Werbung, unbeauftragt, unbezahlt).

Ihr werdet gleich sehen, dass wir die Lichter nicht eins zu eins verwirklicht haben… Meine Kinder bemängelten das sofort. Ich hatte doch tatsächlich vergessen, das Farn zu pressen. Aber weil ich immer irgendetwas vergesse, wissen meine Kinder schon: Wir machen es genau so, einfach ein bisschen anders.
Haha, immer schön flexibel bleiben…

Ihr braucht:
– weisser Bastelkleber
– Glas mit Wasser
– weicher Pinsel
– leere Einmachgläser (nicht zu klein, sonst werden die sehr heiss….)
– Sonnenblumenblätter und Farn, ein paar Tage zwischen Zeitungspapier unter schweren Büchern gepresst

Wenn ihr die Lichter aufhängen möchtet:
– Kupferdraht, mit 1mm Durchmesser
– Bleistift
– Drahtzange

Und so wird’s gemacht:
– Drei Teile Bastelkleber mit einem Teil Wasser mischen und die Einmachgläser rundherum damit bestreichen.
– Die Blütenblätter und die Farne auf das Glas legen und diese dann mit dem Pinselstiel vorsichtig andrücken. Trocknen lassen.
– Dann die Gläser nochmals vorsichtig mit der Kleber-Wasser-Mischung bestreichen und dann komplett trocknen lassen.

Natalie hat die Windlichter schlussendlich mit Draht umwickelt, sodass sie aufgehängt werden können. Wir haben die Gläser für unseren Jahreszeitentisch gemacht und die Verschlusskanten einfach mit Baumwollschnur (synthetische Schnur würde wahrscheinlich schmelzen…) umwickelt, um die Farne hineinzustecken.

Für die Aufhängung:

Ohne Aufhängung:
– Baumwollschnur um das Glasgewinde wickeln und verknoten
– Farnblättchen vom Stengel zupfen und unter die Schnur stecken

→ Die beleuchteten Gläser werden sehr heiss! Stellt sie bitte auf eine feuerfeste Unterlage und achtet darauf, dass ihr die Lichter nie unbeaufsichtigt brennen lasst.

In “Kalle kann’s! – Mein Natur-Bastelbuch”* hat Natalie viele Anleitungen und Ideen zum Basteln und Gestalten mit Naturmaterialien zusammengetragen und so toll bebildert, dass grössere Kinder sogar ganz selbständig werkeln können. Ihr werdet sehen, dass euer  Natursammelsurium im Nu verbastelt wird…

Der Leim unserer Windlichter war übrigens noch nicht trocken, da blätterte mein Sohn im Buch und fragt: Und was machen wir als nächstes?
Liebe Natalie, Kalle und du, ihr seid ein super Team! Vielen herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar, dein Buch ist ganz wunderschön geworden!

Ich wünsche euch allen einen fröhlichen, goldenen, leuchtenden Herbst. Mit Wind und Regen und allem, was ihn so grossartig macht.
Habts fein und schön und wunderbar.
Alles Liebe, Sandra

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vielen lieben Dank 

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