EIN HIMMEL VOLLER TÜTEN // STERNEN DIY

Die Kleine hatte die ganze Nacht gehustet und geschnupft, sich unruhig von einer Seite zur anderen gedreht. Und ich mit ihr, rundum, wie eine Brezel.
Klar war sie am nächsten Tag zu erschöpft, um in den Kindergarten zu gehen, aber, ganz im Gegensatz zu mir, zu fit, um einfach nichts zu tun…

Pyjamatage, an denen der Alltag draussen rennt und man sich drinnen gemütlich davor versteckt, sind wunderbar. Also hat sie sich ein paar Bücher zurechtgelegt, ihren Tee auf das Tischchen gestellt und sich auf dem Sofa fein eingemummelt, etwas gezeichnet, gesungen, und just als ich mich an meinen Tisch setzte, um ein paar Dinge zu erledigen (nach ungefähr zwei Minuten dreissig Sekunden), stand sie neben mir und guckte mich erwartungsvoll an: “Und was machen wir jetzt?”

Gut, dass wir Butterbrottüten zu Hause haben, die wir nie fürs Butterbrot brauchen, aber eben für dies und das. Und eines davon sind die wunderbaren Sterne. Pyjamamorgen Sterne. Ganz einfach zu machen und doch zauberschön. Eigentlich genau das richtige für Kinder mit Tatendrang und Mamas mit Augenringen.

Ihr braucht:
– Butterbrottüten, pro Stern 7 Stück
– Kleber
– eine Schere
– ev. eine Lochzange
– Büroklammern
– Schnur, um die Sterne aufzuhängen

So wird’s gemacht:
Nehmt euch 7 Tüten und bestreicht die erste mit Kleber, so wie ich es oben eingezeichnet hab, mit einem umgekehrten T. Achtet dabei darauf, dass der Tütenboden unten ist. Legt dann eine weitere Tüte auf den Kleber, ganz genau gleich, Tütenboden unten, Öffnung oben, und bestreicht sie wieder mit dem Kleber. Tut das, bis ihr alle Tüten aufeinander geklebt habt.

Schneidet euer Tütenstapel zu. Das ist gar nicht so einfach, so viele Papierschichten zuzuschneiden. Achtet darauf, dass eure Kinder gute Scheren zur Verfügung haben, dann ist es leichter. 
Es kommt bei diesem Projekt nicht so sehr auf die Genauigkeit an, denn wenn die Sterne erstmal entfaltet werden, verschwindet die eine oder andere Abweichung sogleich.

Weiter unten findet ihr ein paar “Schnittmuster-Ideen”. Eigentlich aber könnt ihr eurer Phantasie freien Lauf lassen. Achtet einfach darauf, dass Teile der Seitenränder zusammenbleiben und nicht eingeschnitten werden. Sonst fällt der Stern auseinander.

Falls ihr eine Lochzange zur Hand habt, könnt ihr die Sterne auch noch löchern. Das ist sehr anstrengend und ich habe mein ganzes Körpergewicht dazu eingesetzt… Also nichts für Kinder.

Öffnet dann euren Stern, indem ihr mit den Händen in die erste und die letze Tüte greift und diese vorsichtig zusammenbringt.

Jedesmal, wenn ein Stern erwacht, ist es eine grosse Freude und eine schöne Überraschung. Jeder unserer Sterne ist einmalig und wunderschön geworden.

Wenn ihr die Sterne mit einer Büroklammer oder mit der Aufhängeschnur zusammenhaltet, könnt ihr sie auch wieder zusammenfalten und leicht wegräumen. Und im nächsten Jahr wieder verwenden.

Anbei die “Schnittmuster” aus dem Hause Lieblingsbande.

Wie ihr seht: Wir haben nicht mehr aufhören können mit der Sternenfabrikation, und als der Grosse von der Schule kam, hat er gleich auch noch welche geschaffen, verschiedene “Schnitte” ausprobiert und begeistert experimentiert.
Dass er aus Tüten so was Faszinierendes zaubern kann, fand er ganz schön spannend.

Als sie dann hingen, die schönen Butterbrotpapier-Sterne, an unserer Tür, dann war’s fast wie bei den Sterntalern. Die Kleine war voller Glück, blies die Sterne zum Tanz, und auf einmal war unser Pyjamamorgen festlich und sogar schon ein bisschen weihnachtlich.

Falls ihr Lust habt, Transparent-Sterne für eure Fenster zu falten, dann schaut mal hier vorbei. Ich habe euch eine Anleitung für einfache, wunderschöne Falt-Sterne zusammengestellt. Hier findet ihr auch das Märchen von den Sterntalern, das wunderbar zu den Butterbrottüten-Sternen und überhaupt in diese Jahreszeit passt.

Ich wünsche euch und euren Lieben ein wunderschönes Wochenende. Bleibt gesund.
Habts fein und innig und schön.
Alles Liebe, Sandra

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4 thoughts on “EIN HIMMEL VOLLER TÜTEN // STERNEN DIY

  1. Liebe Sandra, so schön deine Sterne! Und wenn ich noch Tüten übrig hätte, würd ich einfach nicht aufhören können! 🙂 Habe eben meinen Nachbarn beschenkt 🙂 Herzlich Carmela

    1. Oh wie schön, da hat er sich sicher gefreut. Er ist ja nicht so wahnsinnig adventslig, oder?
      Liebste Grüsse von hier bis zu dir!
      Und bis bald
      Sandra

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