
Mannomann, wir waren fleissig – so wie ihr alle auch. Die letzten Wochen war ich ganz in meine Sommerkinder-Journal-Welt abgetaucht, hab geschrieben, fotografiert, zusammengestellt und gestaltet – und bin nun glücklich und erleichtert wieder im Hier und Jetzt. Stolz, dass das Journal so bunt, so reich und so schön geworden ist, dankbar all meinen Helferinnen und Helfern, vor allem meiner Tochter, die mich heuer mit ihrer Gestaltungskraft, ihrem Ideenreichtum und ihrer unendlichen Freude so sehr unterstützt hat. Ich hab’s gut.
Obwohl es – unter uns – auch ein bisschen ein „Chrampf“ (Schweizerdeutsch für Anstrengung) war, dieses Sommerkinder-Journal. Viele Ideen spukten schon lange in meinem Kopf herum, und es tat gut, diese endlich aufs digitale Papier zu bringen, die Gedanken in Bilder zu packen und diese, „schwarz-auf-weiss“, vor sich zu haben.
Dennoch habe ich gemerkt, dass ich weniger ernten kann aus meinem Ideen-Schatz als sonst. Feste und Rituale, wie wir sie bei den anderen Jahreszeiten-Journalen finden, und nach denen ich mich gerne richte und unseren Alltag gestalte, fehlen im Sommer fast gänzlich. Auf dem Blog habe ich im Sommer meist eine Pause eingelegt und mich erst zur Einschulung wieder gemeldet. „Tschüsi, wir sehen uns dann im Herbst.“

Und weil ich selber ein Sommerkind bin, kann ich so gut verstehen, dass man in dieser Jahreszeit eigentlich nichts braucht. Vielleicht braucht das Sommer-Lotterleben gar nicht viel Inspiration. Vielleicht kommt man auch mit wenig Worten gut durch die Sommermonate. Weil man sich endlich treiben lassen kann, weil das Leben genau das richtige Tempo und der Wind da draussen (irgendwann bald hoffentlich) die perfekte Temperatur hat. Wir Sommerkinder sind Selbstläufer!
Bevor ihr nun entscheidet, eure Nase nicht ins Sommerkinder-Journal zu stecken, weil ihr euch lieber treiben lassen wollt, sage ich euch: Tut es trotzdem! Es wird toll. 50 Seiten (!) sind vollgepackt mit kunterbunten, sinnlichen, leckeren, lustigen, gestaltungskräftigen, spannenden und zauberschönen Erlebnissen, DIY’s, Rezepten, Anleitungen und Texten.
Ich freue mich riesig, wenn ihr einen Blick hinein werft und mir berichtet, wie euch unsere Ideen gefallen.
Hier eine kleine Vorschau für euch:

Den Juni beginnen wir mit einer Sommer-To-Do-Liste und selbstgemachtem Holler-Sirup (den wir auch für unsere Sommerdrinks, die wir im Juli mixen, brauchen). Wir feiern die Sommersonnenwende, backen Focaccia vom Feuer und stempeln die tollste Eisdiele überhaupt.

Im Juli werkeln wir kleine Schiffchen, die wir im Bach auf die Reise schicken, falten einen Geldbeutel für den Urlaubsbatzen, basteln einen Reisepass für die grosse Reise und bereiten uns vor auf unvergesslich schöne Sommernächte, mit Laternen aus „Tausend und einer Nacht“.

Wenn die Augustsonne auf die Erde blinzelt, zaubern wir eine Blumenwiese über dem Tisch, fädeln Kirschen auf, schmausen Apfelmus, spielen mit Wasser, backen und schnitzen Glückspilze und bereiten uns, mit allerlei Schönem, langsam wieder auf den Schulbeginn vor.
Der Sommer kann kommen und bleiben bis wir genug haben. Wir haben ganz viel vor, füllen Herzen und unsere Seelen mit Licht und Wärme, mit Freude und Leichtigkeit, mit Lachen und Erlebnissen, an die wir uns gerne erinnern. Essen Eis und plumpsen ins kühle Nass, bleiben lange auf und lauschen dem Gesang der Amsel, die auf dem alten Nussbaum ihr Abendlied für uns singt. Wir brauchen nicht viel. Aber wenn, dann vom Einfachen das Gute.
Habt’s fein uns schön und wunderbar.
Alles Liebe, Sandra
PS: Zum Sommerkinder-Journal gehts hier entlang, oder über den Shop.

Wow, das neue Journal der Lieblingsbande ist einfach wunderschön und so liebevoll gestaltet! Es ist unglaublich, wie du den Sommer einfängst und mit deinen Texten und Bildern so viel Freude und Wärme verbreitest. ❤️
Vielen herzlichen Dank für dieses Kompliment. Ich freue mich riesig darüber. Gell, soeben ist das Herbstjournal rausgekommen. Auch sehr schön geworden.
Alles Liebe, Sandra