Werbung // Kooperation mit Hongler
„Ach, ich brauche nichts zu Weihnachten, ich hab doch schon alles“, sagen wir Erwachsenen gerne salopp, wenn wir nach unseren Weihnachtswünschen gefragt werden. Und ja, die meisten von uns haben tatsächlich mehr als alles.

Erstaunlicherweise ist da aber – in der ganzen Fülle – immer Platz für Wald und Freude und Licht.
Licht, das unser Zuhause und die Seele wärmt, uns mit uns selber und unseren Liebsten verbindet, Gemütlichkeit schafft und flatternde Gedanken zur Ruhe bringt. Licht, das uns erfreut, uns in Wärme hüllt, wenn es dunkel ist, oder schwer. Das uns leuchtet, wenn ein Tag lang war, uns mit goldenem Schein in die Nacht schickt oder uns sanft die dunklen Wintertage beginnen lässt.

So sind sie entstanden, die zauberhaften „Lichtungen“, die ich euch heute vorstelle.
Die Arbeitsschritte dieses Projektes könnt ihr gut aufteilen, besonders mit kleineren Kindern ist dies ratsam, damit jeder Gestaltungsschritt auch genossen und verarbeitet werden kann:
An einem Tag giesst ihr die Kerzen, ein andermal prägt ihr die Folie für die Streichholzschachteln (eine Alternative dazu findet ihr weiter unten), und kurz vor dem Verschenken hüllt ihr die Lichtung in ihr Waldkleid.

Wir haben uns heuer für’s Bienenwachsgiessen entschieden.
Es gibt wohl kein wärmeres Licht als das von einer Bienenwachskerze, und der Duft des Wachses begleitet meine Kinder und mich seit vielen Jahren schon. Er ist für uns wie eine innige Umarmung.
Sämtliches von uns verwendetes Kerzen-Material – die wunderschönen Apothekergläser, das Bienenwachs, die Dochte und die kleinen Dochtkleber – kommen von Hongler, einem Schweizer Familienunternehmen, das als Kerzenhersteller seit mehr als 300 Jahren Lichtbringer ist.
Bei Hongler findet ihr 1001 Kerzen und alles, wirklich alles, was man für die Kerzenherstellung benötigt. Geht man auf ihrer Homepage auf Entdeckungsreise, hat man mit einem Mal ganz viele neue Projektideen…

Die Produkte sind hochwertig und schön und ich mag es sehr, dass man sich alles Material passend bestellen kann: Die Dochte passen zum Wachs und zur Grösse der Gläser, sodass nichts raucht oder russt. Das Kerzen-Sorglos-Paket, sozusagen.
Ausserdem findet ihr auf der Homepage Schritt für Schritt Anleitungen und ganz schön viel Licht-Inspiration.
Ich freue mich riesig über unser kleines, gemeinsames Weihnachtsprojekt, über die feinen Materialien, mit denen wir mit viel Genuss und Freude gestalten durften.
So. Und jetzt legen wir los:

Für die Kerzen (6 Stück) braucht ihr:
– Apothekergläser mit Deckel (6 Stück)
– Bienenwachs (ca. 900g)
– Dochte mit Standplatten (6 Stück)
– Klebepads
– Unterlage (Backpapier)
– Topf mit heissem Wasser / Herdplatte
– Schmelzgefäss (auch eine alte Dose)
– 6 Wäscheklammern
– 1 Strohhalm
– Schere
Die ausführliche Schritt für Schritt Anleitung fürs Giessen findet ihr bei Hongler, gleich hier.
Lieblingsbandes Kurzfassung gibts hier:

Bienenwachsgranulat in das Schmelzgefäss füllen und dieses in den Topf mit dem heissen Wasser stellen. Der Topf mit dem Wasser soll auf der Herdplatte stehen, das Wasser darf jedoch nicht kochen! Lasst das Wachs schmelzen. Das braucht Geduld, es kann eine Stunde dauern, bis das Granulat geschmolzen ist.
Während sich der Bienenwachsduft ausbreitet und das Wachs langsam schmilzt, bereitet ihr die Gläser vor.

Schneidet den Strohhalm so zu, dass ihr ihn über den Docht geben könnt und der Docht noch ca 1cm weit aus dem Strohalm guckt. Haltet den Docht, gebt den Dochtklebepad auf die Unterseite des Dochtplättchens und drückt dies, mit Hilfe des Strohhalmes, auf die Mitte des Glasbodens.

Klebt das Dochtplättchen am Glasboden, befestigt ihr den Docht am Glasrand in der Mitte des Glases mit der Wäscheklammer. So bleibt der Docht auch beim Eingiessen des Wachses stabil in der Mitte.
Bei all diesen Schritten können auch kleine Kinder mit Unterstützung gut mithelfen.
→ Das Einfüllen des Wachses in die Gläser mache ich jedoch gerne selber. Auch wenn ihr das Wachs von der Herdplatte nehmt und dies noch bissl auskühlen lasst, ist es immer noch zu heiss für Kinderhände.

Stellt die Gläser auf eine Unterlage (wir haben ein Backpapier genommen). Giesst das goldene Wachs vorsichtig in die vorbereiteten Gläser.
Das Hongler-Team giesst in zwei Etappen: Füllt das Glas erst bis zur Mitte mit dem flüssigen Wachs und lasst es eine Stunde erkalten. Dann füllt ihr, bis 1.5cm unterhalb des Glasrandes, mit dem Rest des Wachses auf.
Auf diese Weise lässt sich vermeiden, dass sich beim Erkalten des Wachses Hohlräume im Innern der Kerzen bilden.

Dann müsst ihr warten. Warten, bis das Wachs ausgehärtet ist.

Sobald das Wachs ausgehärtet ist, entfernt ihr die Wäscheklammern und kürzt die Dochte mit der Schere auf ca. 1cm Länge.
Noch mehr Gold. Die Streichholzschachteln:

Ihr braucht:
– handelsübliche Streichholzschachteln
– goldene Prägefolie aus dem Bastelgeschäft oder aber eine leere Tomatenmark-Tube, aufgeschnitten und gewaschen
– Prägewerkzeug ODER: Wir haben alte Kugelschreiber, Holzspiesse, ein Falzbein, Bleistifte und Löffelgriffe verwendet. Alles, was sich zum Prägen anbietet. Probiert aus, welche Gegenstände ihr gerne zum Prägen verwendet. Achtung: Nicht zu spitze Gegenstände, damit die Folie nicht durchstochen wird.
– Schere
– ev. Massstab
– eine weiche Unterlage (etwas zusammengelegtes Seidenpapier/Packpapier)
– Kleber
Falls euch das mit dem Folienprägen zu viel ist, oder eure Kinder zu klein sind dafür, dann beklebt die Streichholzschachtel mit einem Wasserfarbenbild und einem Goldstern. Auch so schön. Guckt mal hier haben wir das so gemacht.

Und so wird’s gemacht:
„Zeichnet“ auf der Prägefolie die Fläche der Streichholzschachtel auf. Wir haben die Reibfläche auf der einen Seite mit Folie überklebt. Schneidet dann die Folie zu.
Manchmal sind die Ränder etwas scharfkantig. Ihr könnt mit dem Falzbein über die Kanten streichen, so werden die Ränder etwas stumpfer.

Legt die Folienstücke auf das Seidenpapier und kennzeichnet mit einem Stift oder einem Holzspiess die Faltlinien, die ihr später braucht, um die Folie um die Streichholzschachtel zu geben. Mit dem Vorzeichnen der Linien gelingt es euch später besser, die Folie um die Streichholzschachtel zu legen.
Ich habe auch gleich noch einen Rand für die Motive angezeichnet und danach die Folie gedreht und mit dem Prägen begonnen.

Zeichnet mit eurem „Werkzeug“ eure Wunschmotive auf. Ihr könnt die Folie immer wieder auf die Rück- und Vordseite drehen und Prägen, so werden die Motive noch lebendiger. Probiert aus.
Verziert/prägt nun eure Folie nach Lust und Laune. Falls ihr mögt, könnt ihr auch eine gewünschte Vorlage abpausen. Wir haben Käfer, Sonnen und Vögel geprägt, das sind Motive, die uns gut gefallen und auch zu unseren „Lichtungen“ passen.
Schmückt eure Formen mit Strukturen aus, der Phantasie und Freude sind hier keine Grenzen gesetzt.

Klebt eure Goldprägungen mit Kleber um die Streichholzschachteln. Sollten die Folienränder über die Pappränder reichen, schneidet die Folie mit der Schere passgenau zu.

Voilà: Ein Augen-, Nasen- und Herzensschmaus.
Bitte die Lichter immer auf eine feuerfeste Unterlage stellen und nie unbeaufsichtigt brennen lassen.

Die Lichtung im Festkleid.
Fehlt der Lichtung noch der Wald. Den haben wir kurzerhand eingesammelt und die Lichtungen damit eingekleidet, denn bevor unsere wunderschönen Kerzen mit den Streichhölzern verschenkt werden, darf die „Verpackung“ nicht fehlen. Mit Moos, Stöcken, Zapfen, Zweigen und etwas Bast sind die Lichtungen zu zauberschönen Werken geworden.

Legt ein paar Bastbänder vor euch auf den Tisch, gebt ein Stück Moos auf die Bänder und stellt dann das geschlossene Kerzenglas auf das Moos.
Legt die Streichhölzer auf den Kerzendeckel und bindet alles mit dem Bast fest.
Verziert dann die Lichtung mit allem, was Wald und Garten hergeben. Ein Zweiglein da, ein moosiger Stock dort, ein Hagebuttenzweig oder ein Zapfen hier…

Die „Lichtung“ im Glas kann wunderbar mitgenommen werden, zur Waldweihnacht im Schnee, zum Lieblingsaussichtspunkt am Waldrand am Silvesterabend, zur Waldjause oder einfach so, zum Sein im Schein.

Von Herzen wünsche ich euch und euren Liebsten warme, goldene Tage, Gemütlichkeit und Heiterkeit, Waldluft und ab und zu eine Schneeflocke, die euch vom Himmel grüsst.
Habt’s fein und schön und wunderbar.
Alles Liebe
Sandra
Übrigens: Als unsere Kinder noch sehr klein waren, haben wir Bienenwachsplatten zu Kerzen gerollt. Eine wunderschöne Aktivität mit kleinen Kindern oder Kindergruppen und eine wunderbare Alternative, sollte euch das Kerzengiessen zu heiss sein.
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danke liebe sandra,
für dieses wieder wunderbare DIY.
schon beim lesen erfüllte es mich mit wärme und licht.
sooo schön!
lieben gruß
conny
Liebe Conny, danke dir herzlich für deine warmen Worte.
Alles Liebe, Sandra