FUNDSTÜCKE VOM WOCHENENDE // MUSIK IM HERZEN

Enthält Werbung || unbeauftragt

“Dieses Wochenende war das aller-, aller-, allerschönste”, meinte mein Grosser, als er gestern glückserfüllt ins Kissen sank. In seinen Augen konnte ich sehen, dass er all die kostbaren Augenblicke des Tages wie Gedankenperlen auffädelte, sodass kein einziger jemals verloren gehen kann.

Es war das erste Mal, dass er Cello vorspielen durfte. Die Musiklehrerinnen organisierten ein richtiges kleines Konzert, mit vielen Kinder, die am Klavier, mit den Geigen oder eben mit den Cellos ihre ersten Stücke präsentierten, in einem Schulzimmer mit Zuschauern, Applaus und Lampenfieber.
Die meisten der Kinder haben erst vor kurzem mit dem Instrumentenspiel begonnen, dennoch standen/sassen sie vor dem Publikum, aufgeregt, stolz und voller Freude, und spielten. Sie spielten und ich weinte (war ja eh klar), weil mich diese Hingabe, ihre Begeisterung, ihr Mut und diese Innigkeit so berührt hat. 

Es ist die Musik, die Verbindung schaffen kann, Zusammenhalt, Nähe und gegenseitigen Respekt. Die Musik macht, dass Menschen tanzen, sie ist es, die Erinnerungen aufkommen lässt, Energie und Trost spendet, indem sie einem umhüllt und wärmt. Eine universelle Sprache, die trägt, die aufhorchen lässt und die die Möglichkeit schafft, sich über einen anderen Kanal auszudrücken, aber auch gesehen zu werden, mit anderen Augen. 
Ich sass im Publikum und gönnte jedem dieser Kinder von Herzen, dass es Musik machen darf. Dass es erfahren darf, dass Musik berührt und empfindsam macht.
Alle Kinder spielten grossartig, und als das Konzert zu Ende war, waren sie wieder ein Stück gewachsen.

Klang- und glückserfüllt spazierten wir nach Hause, dekorierten Kekse mit buntem Süsskram (weil ich’s versprochen hatte und weil im Adventskalender ein Gläschen Zuckerstreusel war…), werkelten an den letzen Weihnachtsgeschenken, fertigten ein paar Bienenwachstücher und sangen zu unserer Weihnachts-CD.

Weihnachstmusik ab Dose kann voll in die Hose gehen, das wisst ihr sicherlich. Manchmal scheint mir, dass es nicht mehr Klumpert gibt, als wenn’s um Weihnachten geht. Wir haben Weihnachtsmukke, die ich aus Selbstschutz irgendwann verstecken musste.
Vor ein paar Jahren aber bin ich auf eine sehr feine CD gestossen: Sie heisst “Oh Tannenbaum, die schönsten Weihnachtslieder zum Mitsingen und Zuhören ” und wird gesungen von einem Kinderchor, den Sternschnuppen (Werbung, unbezahlt, aber von Herzen). Wir hören sie “alle Jahre wieder” und finden sie immer noch sehr hörenswert.
Die traditionellen Weihnachtslieder sind wunderschön arrangiert und werden professionell und stimmig instrumental begleitet. Ein wahrer Ohrenschmaus, zum Mitsingen, nicht nur für die, die behaupten, sie seien unmusikalisch und können nicht singen… 

Gemeinsames Singen öffnet die Herzen, verbindet und schafft eine Atmosphäre, in der man von den Klängen getragen wird. Menschen, die zusammen singen, atmen gemeinsam. Und singenden Kinder möchte man am allerliebsten für immer zuhören (mehr über das Singen und Musizieren mit euren Kindern habe ich euch hier aufgeschrieben).
Singen ist wie tanzen oder träumen, man kann es einfach. Schlussendlich, so glaube ich, kommt es, wie so oft im Leben, auf das Gefühl an, welches man durch den Gesang transportiert. Ich bin mir sicher, wenn man für Kinder singt, werden sie selig, glücklich und verzaubert, weil ein Lied die Gabe hat, einem einzulullen wie eine warme Decke während einer kalten Winternacht. Singt mit euren Kindern!
Vielleicht kann euch die oben erwähnte CD Musik und Klang zu Weihnachten bringen. Zur Unterstützung, als Inspiration oder aber einfach auch als stimmungsvoller Rahmen während der Feiertage. Auch eine tolle Geschenkidee, finde ich.

Ein Mensch, der Musik macht, zeigt sich und berührt die Seele anderer.

Ich wünsche euch von Herzen eine wunderschöne Woche, mit Liedern, Kerzenlicht, Keksgeknabber und liebevollen Gedanken. 

Habts fein und schön und wunderbar.
Alles Liebe, Sandra

2 thoughts on “FUNDSTÜCKE VOM WOCHENENDE // MUSIK IM HERZEN

  1. Oh wow, und ich kenne den Star-Cellisten. Gut aber, dass ich nicht dabei war – ich hätte mitgeheult, wie immer halt. Ich habe im ersten Kiga-Jahr, die Aufgabe gehabt, die Weihnachtsfeier zu filmen… Aber ich hab so geheult, dass es leicht wackelig wurde. Gratualtion an den Großen, liebste Grüße an euch

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