SchlagwortNatur

HOLUNDERSIRUP // REZEPT


Holunder und Zitrone sind unser Dreamteam im Mai

Rund um unser Haus stehen Hollerbüsche, die uns einlullen in ihren üppigen Duft. 10 Dolden (ohne Läuse… denn auch die lieben Holunder) haben wir gepflückt und diese eingelegt für Sirup. Und kaum war der Sirup gekocht und in Flaschen gefüllt, war er auch schon wieder leergetrunken. Da müssen wir wohl nochmals für Nachschub sorgen…

Weiterlesen“HOLUNDERSIRUP // REZEPT”

EINKAUFEN MIT KIND // AUF DEM BAUERNMARKT // GELDBÖRSEN DIY

Einkaufen und einkaufen mit Kind sind zwei völlig verschiedene Tätigkeiten.

Bei der ersten geht es ums Besorgen der Lebensmittel für eine Familie. Bei der zweiten geht es ums Besorgen der Lebensmittel für eine Familie, währenddem man zwischen den Regalen die Kinder sucht, die ausgeräumten Regale wieder ordentlich einräumt, die unnötige und ausnahmslos ungesunde Schmuggelware im Wagen entdeckt und wieder auspackt, man über warum-wieso und weshalb-nicht diskutiert und dabei den Überblick über die Leckereien zu bewahren versucht, die weggegessen sind, bevor sie jemals das Förderband bei der Kasse auch nur berührt haben. Weiterlesen“EINKAUFEN MIT KIND // AUF DEM BAUERNMARKT // GELDBÖRSEN DIY”

SAMENBOMBEN SELBER MACHEN // DIY // NATURBEWUSSTSEIN

Wer einem eine Blume sät, blüht selber auf!

Wir haben es also getan. Samenbomben präpariert. Und ja, ich habe mir noch kurz darüber Gedanken gemacht, ob man die Samenbomben vielleicht auch Samenkugeln nennen könnte, weil Bombe ist immer so: hach, na ja. Aber dann habe ich gleich an die Zuckerbombe, die Sexbombe und an die Arschbombe gedacht und schwups: Alles durchaus positiv! Passt!

Weiterlesen“SAMENBOMBEN SELBER MACHEN // DIY // NATURBEWUSSTSEIN”

WAS MAN IN JUNGE HERZEN PFLANZT // NATURBEWUSSTSEIN

Oder wie geht eigentlich Umwelterziehung?

Wir waren die Tage in der Schweiz. Haben staunend beobachtet, wie ein Kälbchen das Licht der Welt erblickt hat, wie die Meisen am Nistkasten ein- und ausgeflogen sind. Haben am Flussufer Feuer entfacht und darauf lecker Essen gekocht, Steine gesammelt und diese stundenlang über das Wasser gleitend in den Fluss geworfen. Wir haben Stöcke gesammelt, sind durch Wälder und über Wiesen getobt und haben Schmetterlingen beim Tanzen zugesehen. Gemeinsam in die Natur einzutauchen ist traumhaft. Mehr braucht ein Menschenkind eigentlich nicht. Meine ich. Bullerbü für alle!

Weiterlesen“WAS MAN IN JUNGE HERZEN PFLANZT // NATURBEWUSSTSEIN”

MIT BÜCHERN DURCH DAS JAHR // BÜCHER SIND LEBENSMITTEL


Ich finde es grossartig, in einem Land zu leben, in dem wir die vier Jahreszeiten so ausgeprägt erleben dürfen. Ich liebe jede einzelne und habe die Vielfalt und ihren Zauber jeweils vermisst, wenn ich auf Reisen war (Nikolaus am Strand ist schön… aber Nikolaus im verschneiten Wald ist einfach nicht zu übertreffen!). 

Weiterlesen“MIT BÜCHERN DURCH DAS JAHR // BÜCHER SIND LEBENSMITTEL”

WEIHNACHTEN IM WALD

Ich gebe zu, ich gehörte früher zu den klassischen Weihnachtsmüffelern. Ich hab zwar mitgemacht – dem Frieden zuliebe – aber gemocht habe ich Weihnachten viele Jahre lang nicht wirklich. Zu viel Konsum, zu viel Gesinge wo sonst nie Gesinge war, zu viel Lametta und für meinen Geschmack zu wenig Fleisch am Knochen (schweizerische Redewendung für substanziell). Heute glaube ich, dass mein Unbehagen ein Glück war. Denn, wie sonst hätte ich mein eigenes Weihnachtsding finden können? 

Spätestens, wenn man Eltern wird, kommt man ins Nachdenken, wie man mit sich und dem Dezember ins Reine kommt. 

Entweder man lässt die Feierlichkeiten und ignoriert das ganze Trallalla oder man findet einen Weg zu Traditionen, die stimmig sind und zu einem passen. Tja, und da ich Kinder habe, habe ich mich entschieden, geliebte Bräuche beizubehalten und überdies neue zu finden, die ich gerne zu meinen werden lasse. So sind daraus meine Lieblingsbande-Traditionen entstanden. Eine davon ist das Verbringen der Weihnachtstage rumlümmelnd im Schlafanzug… Eine ganz besonders schöne aber ist die Waldweihnacht: 

Schon mit meinen Kindergartenkindern habe ich jeweils im Wald gefeiert und diese Abenteuer als so glücksbringend, natürlich und unvergesslich erlebt, dass ich es einfach nicht mehr missen will.

Wenn man, wie wir, verliebt, versunken und immer auftankend durch den Wald streicht, ist es klar, dass man auch Weihnachten im Wald verbringt. Es ist feierlich, in Ruhe und Stille die mitgebrachten Gaben auszubreiten. Die Kinder haben Vogelfutter vorbereitet, welches wir an die Äste hängen und natürlich auch welches für die gefiederten Naschkatzen, die gerne vom Waldboden picken. Nüsse für das Eichhörnchen, Heu für die Rehe, Äpfel für die Amseln, die Rotkehlchen und die Hasen. Der Grosse hätte gerne noch Speck und Wurst für den Fuchs und Käse für die Krähe mitgebracht… Ein Weihnachtsbuffet, sozusagen. Nun gut, in diesem Jahr werden sich die zwei mit dem begnügen müssen, was wir hergerichtet haben.
Wenn alles bereit ist, rufen wir die Tiere: Kommt, ihr Hasen, Rehe und Vögel, komm Fuchs und Eichhörnchen. Wir lauschen in die Stille. War da nicht ein Rascheln? Ein Knacken? 

Wir stimmen Weihnachtslieder an und es ist feierlich, an diesem bescheidenen Ort, der so vollkommen ist, zu singen.

Dann essen wir selber ein Plätzchen, verspeisen es mit roten Wangen, trinken einen Schluck Tee, und sehr zufrieden machen wir uns dann wieder auf den Heimweg. Es dunkelt schon, und als wir aus dem Wald kommen sehen wir die Lichter der Stadt. Von der Waldluft erfrischt und geerdet kommen wir nach Hause. “Das war die beste Waldweihnacht”, meint der Grosse. Ja, das war Weihnachten.

Übrigens: Wenn kein Wald weit und breit bei euch in der Nähe ist, kann man auch im Park oder im Garten ein kleines Weihnachtsfest abhalten. Es sind die Natur, die frische Luft, der Wind, das geheimnisvolle Eindunklen und das gemeinsame Erleben, die so massgeblich zu dieser feierlichen Stimmung beitragen. Und im Garten dürfen die Kinder sogar den Strauch oder die Tanne mit Kerzen schmücken und diese entzünden. Das ist das Allerschönste überhaupt. 

Mit diesen Gedanken verabschiede ich mich in meine weihnachtliche Blogpause.

Von Herzen wünsche ich euch und euren Liebsten warme, lichterfüllte, glückliche und gemütliche Weihnachtstage. Dass die Augen und die Herzen leuchten.
Alles Liebe und bis bald.
Sandra

Mehr zum Waldbesuch in der Vorweihnachtszeit gibt es hier.

Verlinkt mit freutag / naturkinder
Danke.

ADVENTS – DUFTKRANZ (DIY)

In der dunklen Nacht ist ein Stern erwacht, leuchtet hell am Himmelszelt, schenkt sein Licht der ganzen Welt. In der dunklen Nacht ist ein Stern erwacht.

Steht ein Lieferwagen vor einem Blumengeschäft, ist es bei mir so, wie wenn ein Baum gefällt wird. Ich kann immer nicht daran vorbei gehen, ohne zu gucken und mir was mitzunehmen. Und so lief ich vor ein paar Tagen an einem Blumengeschäft vorbei und die Blumenhändlerin hat Tannäste und Seidenkiefernbunde ausgeladen, und schon wars um mich geschehen. Ein bisschen von dem und ein bisschen das. Dann habe ich unseren Thymian im Garten zurückgeschnitten und die Eukalyptuszweige aus der Blumenvase genommen und schon lag ein üppig duftendes Potpourri an Grün in unserem Wohnzimmer. 
In unserer Familie ist es Tradition, für Advent einen Kranz mit vier Kerzen aufzustellen. Früher hat meine Mutter jedes Jahr einen für die Familie gestaltet, und so mache ich es nun für meine. Ich habe nie wirklich gelernt, Kränze zu binden, vielleicht fallen sie (auch Blumenkränze im Sommer oder die aus Zweigen an Ostern) deshalb immer ziemlich wild aus. Ich tu das intuitiv und bin davon ziemlich überzeugt ;-). 

Ein Kranz zu binden nach Art der Lieblingsbande ist einfach, und die Kinder können dabei mithelfen. Ich habe euch aufgeschrieben, wie unser diesjähriger Duft – Adventskranz entstanden ist.
Ihr braucht dazu:
– Grünzeug (ich habe Tannenäste, Seidenkiefer, Eukalyptus und Thymian verarbeitet. Gerne hätte ich auch noch Rosmarin oder Lavendel dazugenommen). 
→Achtet auf jeden Fall darauf, dass ihr keine giftigen Äste verwendet. Vor allem, wenn Kinder und/oder Haustiere in eurem Haushalt leben.)
– Eine Gartenschere
– Blumendraht
– eine Zange
– einen Kranz-Rohling aus Stroh oder ihr könnt euch aus Zeitungspapier und Klebeband einen Rohling selber herstellen.
– 4 Kerzen
– 4 Stück dicker Draht oder Nägel ohne Kopf (Metallstifte), um die Kerzen auf dem Kranz gut zu befestigen
Und los gehts:

Zuerst schneidet ihr das Grün in kleine Zweige. Die Arbeit lohnt sich, denn sind die Zweige gut vorbereitet, muss man beim Binden den Kranz nicht aus den Händen legen. Mein Grosser hat mit der Gartenschere die Zweige zerkleinert, währenddem hat sie die Kleine sortiert. Mit so einem tatkräftigen und lustigen Vorbereitungsteam ist es einfach fein. Und der Duft des Grüns macht so zufrieden.

Befestigt den Blumendraht am Rohling. Und dann beginnt das Umwickeln. Die Kinder haben für mich immer kleine Sträusschen aus dem Grün vorbereitet und ich habe diese dann am Kranz befestigt. Achtet darauf, dass ihr die Sträusschen oder Zweige immer über den umwickelten Blumendraht legt, sodass dieser nicht zu sehen ist. 
Ist der Kranz umwickelt, hebt ihr die ersten Ästchen, die ihr befestigt habt, hoch, sodass ihr das letzte Grün darunter befestigen könnt. 
Da unser Kranz auf dem Tisch stehen wird, haben wir die Unterseite des Rohlings nicht mit Ästen umwickelt. Falls ihr euren Adventskranz aufhängen möchtet, umwickelt ihr natürlich auch die Unterseite.

Verknüpft nun den Blumendraht auf der Unterseite eures Kranzes oder, falls euer Kranz hängen soll, wickelt ihr das Drahtende um den gewickelten Draht.
Schon fertig und es riecht bereits sehr weihnachtlich. Wir haben da und dort noch ein Zweiglein eingesteckt, und so eine Lücke, ein Drahtstück oder eine „Unregelmässigkeit“ kaschiert… Kann ja mal passieren.
Nun werden noch die Kerzen auf den Kranz gegeben. Wir haben dieses Jahr das erste Mal Stabkerzen verwendet. Diese müssen natürlich super gut am Kranz befestigt werden. Dazu haltet ihr den dicken Draht oder die Metallstifte (Nägel ohne den Kopf) MIT DER ZANGE (Achtung, wird heiss!!!) über eine Kerzenflamme. 

Wenn der Nagel heiss ist, steckt ihr ihn mit etwas Druck in die Unterseite der Kerze. Passt auf, dass ihr den Nagel nicht durchstosst. Meine Kinder wollten unbedingt mithelfen beim Erhitzen des Stiftes, das fanden sie spannend. Die Stifte habe ich dann aber in die Kerze gedrückt, denn das ist UNBEDINGT eine Tätigkeit für Erwachsene! 
Die Kerzen könnt ihr, wenn die Metallstifte oder der Draht ausgekühlt ist, fest in den Strohkranz stecken.

Nun steht er da, unser Duftkranz. Jedes mal beim Vorbeigehen kann man Weihnachten riechen. Am Sonntag entzünden wir die erste Kerze und freuen uns darauf!
Der erste Adventskranz hing übrigens in Hamburg im “Rauhen Haus”. Der Theologe Johann Hinrich Wichern beherbergte und unterrichtete dort Waisen- und Strassenkinder. Ihnen baute er aus einem Wagenrad einen “Kranz”, an dem sie jeden Tag eine der 20 kleinen roten Kerzen und am Sonntag jeweils eine der vier grossen weissen Kerzen entzündeten. So hatten die Kinder bildhaft vor Augen, wann endlich Weihnachen ist. 
Scheint, als waren die Kinder schon im Jahre 1839 voller Vorfreude und konnten das Weihnachtsfest kaum erwarten. Es gibt doch Dinge, die sich zum Glück nie ändern.
Euch ein bezauberndes Adventswochenende, mit viel Licht und Duft und schönen Gedanken.
Alles Liebe, Sandra
verlinkt mit den createinaustria / naturkinder

vielen dank

BIENENWACHSKERZEN ROLLEN // DIY

Alle Jahre wieder… 

…freue ich mich auf das Bienenwachskerzen – Drehen mit den Kindern. Weil es ur gemütlich ist, umhüllt von diesem zauberhaften Duft zusammenzusitzen und die Wachsplatten zu Kerzen zu drehen. Zu den schönsten Kerzen, mit dem wärmsten Schein überhaupt, wie ich finde.  Weiterlesen“BIENENWACHSKERZEN ROLLEN // DIY”

BLÄTTERKRANZ // DIY

Durch den Herbst zu spazieren, ohne dabei Blätter zu sammeln, gelingt uns nie und nimmer. Der Kindergarten-Nachhauseweg führt uns durch den Park, in dem uralte Bäume stehen, die uns tagtäglich einen raschelnden Blätterteppich unter unsere Füsse zaubern. Blätterstrauss um Blätterstrauss tragen wir nach Hause.  Weiterlesen“BLÄTTERKRANZ // DIY”

KÖNIGSKRONE FÜR HERBSTKINDER // DIY

Jedes Jahr, wenn der Herbst golden wird und die Welt in diese warmen, weichen Farben hüllt, denke ich: so schön war der Herbst noch nie! Es zieht einem raus, raus in die Natur, zum Staunen und Sammeln, Entdecken und Spüren. Alle Jahre wieder, gehen wir freudig durchs raschelnde Laub, springen in die Laubhaufen, werfen die Blätter in die Luft und tanzen im Blätterregen voller Glück. Und nie, gar nie kommen wir mit leeren Händen nach Hause. Alle Jahre wieder sammeln wir alles, was uns der Herbst “vor die Füsse legt”. Gestern haben wir goldene und feuerrote Blätter gefunden und grosse unter der Platane gesammelt. Und alle Jahre wieder werden daraus unsere liebsten Herbstkronen… Weiterlesen“KÖNIGSKRONE FÜR HERBSTKINDER // DIY”