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KÖNIGSKRONE FÜR HERBSTKINDER // DIY

Jedes Jahr, wenn der Herbst golden wird und die Welt in diese warmen, weichen Farben hüllt, denke ich: so schön war der Herbst noch nie! Er zieht einem hinaus, raus in die Natur, zum Staunen und Sammeln, Entdecken und Spüren. Alle Jahre wieder, gehen wir freudig durchs raschelnde Laub, springen in die Laubhaufen, werfen die Blätter in die Luft und tanzen im Blätterregen voller Glück. Alle Jahre wieder sammeln wir alles, was uns der Herbst “vor die Füsse legt”. Gestern haben wir goldene und feuerrote Blätter gefunden und ein paar grosse unter der Platane gesammelt. Und alle Jahre wieder werden daraus unsere liebsten Herbstkronen… Weiterlesen“KÖNIGSKRONE FÜR HERBSTKINDER // DIY”

KASTANIENRAKETEN, HERBSTKOMETEN DIY / UPCYCLING

Kastanienraketen sind seit vielen Jahren unsere Herbstfavoriten. Obschon, mein Sohn meinte dieses Jahr, dass die fliegenden Kastanien eher Kometen seien als Raketen. Wo er recht hat…
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FEUERANZÜNDER ZU WEIHNACHTEN // DIY

Auf dem Nachhauseweg von der Kita fragt die Kleine: “Mama, wo sind meine Bokal?” Bokal? Ich verstehe kein Wort und frage: “Was suchst du?” Sie, ein bisschen ungeduldig: “Meine Bokal.” Ich tu so, als ob ich überlegen würde, schaue nach links und nach rechts, aber in Wahrheit habe ich keine Ahnung, was Bokal sind… Bokal, Bokal… Dann zieht sie aus ihrer Jackentasche zwei kleine Tannenzapfen und sagt freudig. “Hier, schau, so schöne Bokal!” Ach so… DIE (eigentlich Pockerln, Föhrenzapfen). Österreichisch für Anfänger… Weiterlesen“FEUERANZÜNDER ZU WEIHNACHTEN // DIY”

BIENENWACHSKERZEN ROLLEN // DIY

Alle Jahre wieder… 

…freue ich mich auf das Bienenwachskerzen – Drehen mit den Kindern. Weil es ur gemütlich ist, umhüllt von diesem zauberhaften Duft zusammenzusitzen und die Wachsplatten zu Kerzen zu drehen. Zu den schönsten Kerzen, mit dem wärmsten Schein überhaupt, wie ich finde.  Weiterlesen“BIENENWACHSKERZEN ROLLEN // DIY”

ST. MARTIN // EINE GESCHICHTE FÜR KINDER

St. Martin steht vor der Türe und die Kinder sind aufgeregt. Sie freuen sich riesig darauf, mit den Lichtern durch die Dunkelheit zu gehen, gemeinsam Laternenlieder zu singen und sich danach ein Martinsgänschen zu teilen. Es ist ein zauberhafter Brauch und es bedarf eigentlich keiner weiteren Erklärung, weshalb man am 11. November mit den Lichtern durch die Nacht zieht. Aber manchmal kann so ein Anlass noch inniger erlebbar gemacht werden, wenn man die Kinder ein paar Tage vorher schon auf das Fest vorbereitet… Weiterlesen“ST. MARTIN // EINE GESCHICHTE FÜR KINDER”

RÄBELIECHTLIUMZUG ODER EIN LICHTERDANK AN DIE NATUR (DIY)

  
Lueg mis Räbeliechtli aa
ich hans sälber gmacht
und jetzt lüchteds hell und schön
dur die dunkli Nacht
Ruhig trägä, nöd umäfägä und nöd aafaa rännä
somä Liecht muess glueged sii, wänns söll richtig brännä
(Gerda Bächli)

Wenn sich der November anschleicht, dann kommt diese stille Freude auf den Räbeliechtliumzug, eines der schönsten Feste im Jahr überhaupt. In den deutschsprachigen Kantonen der Schweiz ist der Räbeliechtliumzug eine Tradition, die jedes Kind kennt. Anfang November ziehen sie mit ihren selbstgeschnitzten Räbeliechtli singend durch die Dunkelheit. 
Obschon ich seit vielen Jahren im Ausland lebe, kann ich die Stimmung ganz genau spüren, den Herbstwald und die angebrutzelten Räbeliechtlis riechen, und  ich sehe die erleuchteten Kindergesichter vor mir. Es ist wunderschön mystisch, wenn man mit Kindern durch die dunkle Natur zieht, die beleuchteten Räben vor sich hertragend, Licht bringend in die Dunkelheit, zu den Tieren, den Bäumen, und all den anderen zauberhaften Wesen, die da auf uns warten. Wenn unsere Lieder die Stille erfüllen und wir mit langsamen Schritten in die Nacht hinaus gehen, sich an den Händen haltend, weil es doch links und rechts seeeehr dunkel ist, spürt man das grosse Glück der Einfachheit.

Im Mittelalter zählte die Räbe zu den Grundnahrungsmitteln der Menschen. Die Rübe war die letzte Feldfrucht, die vor dem Winter geerntet wurde, und schon damals haben die Frauen und Kinder nach dem Einbringen der Ernte aus den Rüben zauberhafte Lichter geschnitzt. Diese Lichter erhellten den Familien den Weg, wenn sie in die Kirchen zum Erntedank-Gottesdienst wanderten. Heute noch ziehen im November Schweizer Kinder in Gruppen hinaus in die Nacht und tragen, beim gemeinsamen Singen, die kerzenbeleuchteten Räben (Rüben) durch die Nacht. 

Falls ihr nun Lust bekommen habt, ebenfalls eine Räbe zu schnitzen, findet ihr hier die Anleitung dazu.

Ihr braucht:

– Räbe (bedenke; je grösser die Räbe, desto schwerer ist sie zum Tragen…)
– ein grosses und ein kleines Messer (ev. Taschenmesser)
– Schneidebrett
– Apfelaushöhler, Apfelentkerner oder Löffel
– Schnitzwerkzeug (Rüstmesser oder Linolschnitzwerkzeug)
– Schüssel (für das Räbenfleisch)
– ev. Keksausstecher
– Stabkerze

   

Und so wird’s gemacht:

– Den Deckel (da wo die Wurzeln sind) der Räbe mit einem grossen Messer abschneiden. (ca. 3-5cm)

– Nun beginnt ihr, mit dem Aushöhler oder dem Löffel, die Räbe auszuhöhlen. Die Wand sollte ca 1/2 cm dick sein. Am einfachsten geht dies, wenn ihr von der Mitte aus zum Rand aushöhlt. Achtet darauf, dass die Räbenwände nicht zu dünn werden, ansonsten fällt die Räbe in sich zusammen. Falls ihr unsicher seid, ob die Räbe schon genug gehöhlt ist, haltet sie gegen eine Lichtquelle. Schimmert das Licht durch, hat das Aushöhlen ein Ende.

– Jetzt kann die Räbe geschnitzt werden. Am Schönsten ist es wohl, wenn die Kinder ihre Formen mit einem spitzen Bleistift vorzeichnen, man dann gemeinsam mit der Messerspitze  oder dem Schnitzwerkzeug die Formen einritzt und dann nur die dunkle Räbenhaut abzieht. Wenn ihr mögt, könnt ihr auch Keksformen nehmen, diese leicht in die Räbe drücken, sodass die Räbenhaut eingeritzt ist, und dann mit dem Messer die Haut abschälen.
Achtet darauf, dass ihr mit dem Ausstecher nicht durch die Räbenwand durchstecht. 
Um das Schnitzmesser kindersicher zu machen, könnt ihr die Klinge, bis ca. 1cm vor die Spizte mit Klebeband umwickeln. 

– nun bohrt ihr in der Mitte der Räbenunterseite ein Loch, durch das die Stabkerze gestossen wird. 

GANZ WICHTIG: DAS LOCH MUSS GANZ KNAPP AUSFALLEN. DIE STABKERZE MUSS SCHWER DURCH DAS LOCH DURCHGEDREHT WERDEN, ANSONSTEN WACKELT DIE RÄBE AN DER KERZE.

Dieser Schritt ist der kniffligste von allen, und es kann tatsächlich passieren, dass das Loch mal zu gross gerät. Dann umwickelt ihr die Stabkerze so oft mit Aluminiumfolie, bis sie dick genug ist und wackelfrei in die Räbe passt. Sieht nicht superschön aus, aber erfüllt den Zweck… Und niemand sieht das in der Nacht!

Achtet darauf, dass die Flamme der Kerze nicht über den Räbenrand züngelt. Sobald die Kerze bis zur Räbe abgebrannt ist, könnt ihr die Kerze wie eine Schraube wieder ein kleines Stück nach oben drehen.

Nun ist euer Räbenliechtli fertig. Bevor ihr auf den Weg geht, beachtet bitte noch folgendes:

-Es hilft, wenn man mit den Kindern eine Proberunde bei Tageslicht macht und ihnen zeigt, wie man die Kerze mit der Räbe gerade hält, genug Entfernung zur Nasenspitze hält und mit dem Kerzenlicht in Händen nicht hastet. Besser ist es, zu stolzieren. 

– Zieht Kindern mit langen Haaren eine Mütze auf oder bindet ihre Haare gut zurück. 

– In der Nacht tendieren wir dazu, schnell zu gehen, statt langsam zu schreiten. Mit dem Räbenliechtli in der Hand soll man jedoch langsam gehen, Schritt für Schritt. Dabei hilft es, wenn ihr die Lieder bewusst langsam singt und euer Schritttempo dem Rhythmus der Gesänge anpasst.

– Bitte begleitet und beaufsichtigt euer Kind, wenn es mit dem Räbenliechtli herumgeht. Helft dem Kind auch draussen, die Räbe aufrecht und in genügend Abstand zum Gesicht zu halten und führt es an der Hand, damit es in der Dunkelheit nicht hinfällt. In der Nacht draussen zu sein, selber ein Kerzenlicht in den Händen zu halten, die eigene Stimme in der Stille zu hören, die Geräusche und Düfte wahrzunehmen ist so stimmungs- und geheimnisvoll, dass die Kinder manchmal einfach vergessen, auf ihr Licht zu achten. 
– Nach dem Umzug stellen die Familien ihre Räbenliechtlis vor die Haustüre, auf den Balkon, in die Gärten oder auf die Fensterbretter. Entfernt dazu die Stabkerze und stellt stattdessen ein Teelicht in die Räbe. Die Räbe kann so lange beleuchtet werden, bis sie schrumpelig ist. Dann übergibt man sie dankbar dem Kompost.

– Übrigens: Ganz traditionell sind an den geschnitzten Lichtern Schüre befestigt, an denen die Kinder die Räbe tragen. Ich fand diese Art ungünstig, weil die Lichter beim hin und her schaukeln immer an die Kinderbeine schlugen und auslöschten und weil die Kinder ihre eigenen Schnitzereien so nicht sehen können. Zudem mag ich es so gerne, wenn das warme Licht die Kindergesichter erleuchtet. Ich finde, dass sich die Variante mit der Stabkerze sehr bewährt hat.

Ich bin mit miim Räbeliechtli
underwägs hüt Znacht
und ich lüüchtä wie das Liecht
wo alles heller macht
(Andrew Bond)
Ich geh mit dem Rübenlichtlein
auf den Weg heut Nacht
und ich leuchte wie das Licht
das alles heller macht 
Ich wünsche euch viel Freude, viel Licht und stimmungsvolle Momente mit euren Kindern. 
Alles Liebe, Sandra
mit liebem Dank verlinkt mit creadienstag / HoT / createinaustria / lemonddekitchi / naturkinder

GESPENSTERDEKO SCHWUPDIWUP // MARIONETTEN “DAS KLEINE GESPENST” DIY

HERE COMES HALLOWEEN

Halloween kommt meist überraschend. Letztes Jahr hat der Grosse am Nachmittag des 31. bemerkt, dass am Abend Halloween ist und nein, wir haben uns nicht lumpen lassen. Her mit den Papiertaschentüchern und dem schwarzen Filzer und los gings mit der Türschmuckdeko und den “verkleideten” Lollies für die Hexen, Vampire und Monster vor der Türe.  Weiterlesen“GESPENSTERDEKO SCHWUPDIWUP // MARIONETTEN “DAS KLEINE GESPENST” DIY”

BLÄTTERKRANZ // DIY

Durch den Herbst zu spazieren, ohne dabei Blätter zu sammeln, gelingt uns nie und nimmer. Der Kindergarten-Nachhauseweg führt uns durch den Park, in dem uralte Bäume stehen, die uns tagtäglich einen raschelnden Blätterteppich unter unsere Füsse zaubern. Blätterstrauss um Blätterstrauss tragen wir nach Hause.  Weiterlesen“BLÄTTERKRANZ // DIY”

HERBSTLICHES MARRONIMUFFIN-REZEPT (GLUTENFREI)


Herbstzeit ist Marronizeit und Lieblingszeit!
Der Geschmack der Marronis erinnert mich immer an meine Kindheit. Im Süden der Schweiz, im Tessin, findet man nämlich ganz viele Edelkastanien-Bäume. Viele Jahre galt dort die Kastanie als Grundnahrungsmittel, und die Familien waren im Winter auf eine gute Ernte angewiesen. Werden die Marronis getrocknet, können sie haltbar gemacht oder zu Mehl weiterverarbeitet werden. Eine Tessiner Marroniverkäuferin in Berlin hat mir einmal versichert, dass man ganz gesund bleibt, wenn man jeden Tag Marronis isst (und ein bisschen bin ich froh, hat sie keine Fitnessabos verkauft…).

Längst ist die Baumfrucht nicht mehr das “Brot der Armen”. Für mich, als Zöliakistin, ist sie ein wunderbar schmackhafter und gesunder Ersatz zu glutenhaltigen Nahrungsmitteln. Weiterlesen“HERBSTLICHES MARRONIMUFFIN-REZEPT (GLUTENFREI)”

HERBSTMÄUSCHEN FILZEN DIY // FILZANLEITUNG SCHRITT FÜR SCHRITT

  
Zehn kleine Mäusekinder lauern im Versteck
(Hände hinter dem Rücken verstecken)
Zehn kleine Mäusekinder werden plötzlich keck
(Hände kommen hinter dem Rücken vor, Finger bewegen sich)
Zehn kleine Mäusekinder springen hin und her
(Hände mit zappelnden Fingern hin und her bewegen)
Zehn kleine Mäusekinder finden das nicht schwer
(“)
Zehn kleine Mäusekinder tanzen ringsherum
(mit den Zappelfingerhänden einen grossen Kreis machen)
Zehn kleine Mäusekinder finden das nicht dumm
(“)
Da kommt die Katz, was für ein Schreck
und alle Mäuschen laufen weg.
(Beide Hände ganz schnell wieder hinter dem Rücken verstecken)