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SCHWIMMFLÜGEL FÜR FREISCHWIMMER // DIY UPCYCLING

Freischwimmer
Eine Anregung von letzter Saison, gerne nochmals aufgenommen, weil fein und auf der Hand – oder in der Schwimmtasche – liegend:
Sommer ists, und jedes Jahr ist es so, dass ein Teil der Schwimmflügel den Winter im Keller nicht überlebt hat. Luft raus… Und somit sind die Guten natürlich unbrauchbar. Oder aber einer der Flügel bleibt unauffindbar und der Zurückgebliebene ist einsam und sehr über. Wie man den Schwimmhilfen nochmals unter die Arme greifen und ihnen zu einem zweiten Leben verhelfen kann, möchte ich euch hier gerne zeigen. Weiterlesen“SCHWIMMFLÜGEL FÜR FREISCHWIMMER // DIY UPCYCLING”

EINATMEN – ABTAUCHEN // BLÜTENBAD DIY


Einatmen – Abtauchen

Früher, jahaha, da habe ich mir ab und zu ein Bad gegönnt. Im warmen, wohlriechenden Badewasser gelegen, gelesen, getrunken, meine Musik gehört, den Gedanken nachgehangen und entspannt. Heute gönne ich mir das nur noch sehr selten. Nämlich gerade kurz bevor ich voll schlapp mache, krieche ich niesend und hustend in die Wanne, in der stillen Hoffnung, so vielleicht doch noch der Bettruhe zu entfleuchen. Als liessen sich die Viren abwaschen. Oder aber, ich bade mit meinen zwei Kindern… Das ist natürlich lustig, aber was vollkommen anderes. Manch eine von euch kennt das vielleicht? Weiterlesen“EINATMEN – ABTAUCHEN // BLÜTENBAD DIY”

DIE SCHALE DER AVOCADO // FÄRBEN DIY

Wir sammeln die Apfelkerne unserer Jausen, um neue Bäumchen wachsen zu lassen. Die Steine der hiesigen Zwetschgen und Aprikosen dienen der Küchenchefin in der Kinderküche als wichtige Ingredienzen für so allerlei Menüs, und die Kerne der Avocados versuchen wir hie und da ins Wasser zu stellen, um neue Pflänzchen zu ziehen. Die Avocadoschale hingegen habe ich lange einfach im Biomüll entsorgt. Dabei lässt sich damit ganz einfach wunderbar Stoff einfärben. Entstanden sind zauberhafte Nuancen von Rosé und Altrosa. 

Ihr braucht, wie immer, eigentlich nichts: 
– eine gut ausgekratzte Schale einer Avocado
– einen grossen Topf mit drei Liter Wasser
– ein Becken
– eine alte Holzkelle
– ein altes Tuch, um das Färbewasser zu seihen
– feuchte Baumwolltücher, die vorgewaschen sind (neue Textilien bitte vor dem Färben waschen)

Ich habe unsere alten Mullwindeln eingefärbt sowie Stücke von ausrangierten Baumwolltüchern (also alles schon mindestens hundert Mal gewaschen).

Und so gehts:
– gebt die Schale der Avocado zusammen mit drei Liter Wasser in den Topf.
– Lasst die Zauberbrühe für 20 Minuten kochen… Hokuspokus
– Giesst das Färbewasser durch das alte Tuch in ein Becken. So siebt ihr auch kleinste Fruchtrückstände aus.
– Taucht eure Stoffe nun in das Färbewasser und bewegt sie ab und zu mit einer alten Holzkelle

Ich lege pro “Tauchgang” zwei Mullwindeln ins Bad. Je nachdem, wie dunkel ihr den Farbton mögt, könnt ihr die Stoffe bis zu 24 Stunden lang im Bad lassen. 
Trotz Abseihen des Farbbades und regelmässigem Umrühren der Stoffe wird das Färbegut eigentlich immer unregelmässig (wolkig). Ich finde das wunderschön.

Wenn ihr mit der Färbeergebnis zufrieden seid, dann wascht ihr das Färbegut mit kaltem Wasser aus, bis das Wasser klar ist. Wenn die Tücher trocknen, hellt der Farbton immer noch etwas auf. Wenn sie zu hell sind, dann legt sie einfach noch einmal in den Sud.
Ich wasche die gefärbten Tücher separat bei 40°C. Wenn sie mir dann irgendwann zu hell geworden sind, esse ich einfach bald wieder eine Avocado… So fein und so einfach.

Ich wünsche euch einen sonnigen Tag und viel Freude beim Tun. Wien tut grad so, als ob bald der Frühling kommen würde… Wir werden sehen.
Herzlich, Sandra

Mit liebem Dank verlinkt mit

HERZEN FÜLLEN – GEDANKEN ZUR VORWEIHNACHTSZEIT

 

Kekse knuspern, Kerzen anzünden, Geschichten erzählen und ab und zu was werkeln. 
Mehr braucht kein Mensch.

Mein Herz ist Beschützer wunderschöner Erinnerungen. In gewissen Zeiten halte ich mich an diese, weil sie mir helfen, zu erspüren, was wirklich zählt. Gedanken an warme, stimmungsvolle Adventstage meiner Kindheit, zum Beispiel. Wie einfach es war, voller Glück und Aufregung zu sein, aufgehoben in einem Zauber, der damals aus wenig bestand und doch jede Zelle meines Ichs berührte.

Ich erinnere  mich, wie ich ganz früh an einem Weihnachtsmorgen neben dem Christbaum am grossen Fenster stand, in die Schneelandschaft blickte, und wie ich tief in meinem Innern fühlte, dass es wohl nichts Schöneres auf der Welt geben kann wie dieser Schnee, dieser geschmückte Baum und ich in dieser Stille.

Viele Jahre später wünsche ich mir diese Empfindungen immer wieder zurück. In einer Zeit, in der alles anders ist (mal abgesehen davon, dass hier seit Jahren kein Schnee mehr liegt an Weihnachten….), mein Herz jedoch immer noch meinen Puls bestimmt.

Seit Jahren nehme ich mir jeden November vor, noch langsamer zu werden,  noch viel weniger im Aussen, stattdessen mehr im Innern zu weilen.
Und trotz guter Vorbereitung und einer Alltagsgestaltung in SloMo meinerseits, ist es doch eine ganz schöne Herausforderung, den Rhythmus der Welt mit meinen Bedürfnissen zu verbinden und die Zeit meiner Kinder mit dem Notwendigen zu füllen, nämlich: gemeinsame Zeit, eine Stimmung des Wohlbefindens, der Wärme und sonst nichts.
Klingt einfach, aber eben.
Als Kindergärtnerin habe ich die Tage im Dezember ganz, ganz einfach gehalten, weil mir bewusst war, welchem Stress und Überfluss manche Kinder ausgesetzt waren. Schon der Gang in den Supermarkt, wo bereits ab September Tausende Schokokläuse stramm stehen, ist ja eigentlich eine Herausforderung, die man den Kindern gerne ersparen würde. Wenn ich also meine Vorbereitungen dann so vor mir liegen sah, kam schon dann und wann das Gefühl auf, dass doch alles sehr Minimalistisch daher kam. Doch spätestens am ersten Dezember, wenn die Kinder das erste “Türchen” ihrer Adventskalender geöffnet hatten, Pferdehaargummi, Feuerwehrpflaster, das Schokoherz und das Bild mit der brennenden Kerze bestaunt hatten und sich schon auf die Geschenke vom nächsten Tag freuten, wusste ich: “Meine Planung ist genau richtig.”
Und ich wusste es allerspätestens am 7. Dezember, wenn der Kindergarten-Samichlaus (Nikolaus aus der Schweiz) mit seinen Geschichten aus dem Wald wieder gemütlich in sein Häuschen zurückgekehrt war (der Glückspilz!!!) und die Kinder in einem Eldorado aus Erdnüssen, Schokolade, Lebkuchen und kleinen Spielzeugen versanken, weil…
– auch der Nikolaus zu Hause die DVD von Rudolf das Rentier gebracht hatte…
– Oma einen Nikolausgruss per Post schickte…
– die Nachbarin von oben ein paar Leckereien, ein Bilderbuch und eine CD mit leider total prekär arrangierten Weihnachtsliedern im Namen von Nikolo an die Türklinke hängte…
– die Nachbarin von unten ein synthetisches Plüschrentier vorbeibrachte…
Allerallerspätestens ab dann war sichtbar, in was für einen Irrsinn manche Kinder katapultiert werden. 

Natürlich ging es weiter mit Basarbesuchen am Wochenende, Adventskaffee-Einladungen hier, vorweihnachtliches Kekse backen mit Kindern dort, gemeinsames Singen für die Weihnachtsstimmung in der Nachbarschaft, Besuch des Weihnachtspuppentheaters in der Stadt. Alles gut gemeint. Alles stimmungsvoll inszeniert. Alles untermalt mit Musik. Und Duft. Und Licht. Und Glitzer.
Ein Kind ist immer ein Kind. Mit allen Sinnen aufnehmend, Eindrücke sammelnd, Stimmungen empfindend, voller Neugierde. Alle Fühler sind ausgestreckt, bereit Neues zu erfahren. Das ist wunderschön und soll bitte unbedingt genährt werden. Aber man darf nicht vergessen, dass alles sinnlich Erfahrene Zeit und Ruhe braucht, um sich zu setzen, um geordnet und verarbeitet zu werden um dann internalisiert werden zu können. 
Sinnesüberforderung, diese aufgedrückte “Weihnachtsstimmung”, die doch so weit entfernt von der Stimmung ist, mit der ein kindliches Gemüt umgeben werden sollte, nährt jedoch die Seele niemals. Und auch nicht der Überfluss und die Masslosigkeit, die eine grosse Leere inmitten dieser Fülle hinterlässt.
Es ist eine grosse Aufgabe und braucht ein bisschen Mut, finde ich, das Draußen manchmal einfach draussen zu lassen und sein eigenes Ding zu machen. 
Liebevoll einen Schutzraum für die Familie zu gestalten, im Wissen, dass es lebensnotwendig ist, zur Ruhe kommen zu dürfen, weil es nur mit Musse möglich ist, hin zu spüren, zu fühlen, zu schauen, zu staunen, auszuprobieren, einfach nichts zu tun. Die Seele in Friede und Beschaulichkeit nähren. Vögel füttern, kuscheln, in den Wald gehen, singen, heimlich Keksteig naschen, einander Geschichten erzählen, zusammen sein, malen und werkeln, lümmeln und spielen. Zurück zu dem, was wirklich zählt. Zurück gehen von der leeren Fülle zu gefüllten Herzen.

Manchmal, wenn es mir schwer fällt, hilft es, mich zurück zu spüren, an früher. Zurück an den Weihnachtsmorgen, neben dem Christbaum am grossen Fenster. Wie ich in die Schneelandschaft blicke. Der Schnee, die geschmückte Tanne und ich in dieser Stille und dem grossen Glück.

Eine friedvolle, lebendige, glückliche und innige Adventszeit, euch allen.
Alles Liebe, Sandra

LOSLASSEN UND VERBUNDEN BLEIBEN // WENN DIE KINDER IN DIE SCHULE KOMMEN

Viele Jahre hing eine Postkarte mit folgendem Spruch am Kühlschrank in unserer Kindergartenküche:
ACHTUNG, ELTERN HAFTEN AN IHREN KINDERN.

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FÜR SICH SELBER EINSTEHEN

 

Die blödeste Mama der ganzen Welt.

Ein heiterer Kindergarten-Vormittag ging zu Ende. Ich verabschiedete meine Kindergartenkinder und blieb in der Eingangstüre stehen, so wie immer. Die einen Kinder machten sich in kleinen Gruppen plaudernd auf den Heimweg, andere wurden von ihren Müttern abgeholt. So auch ein sechs Jahre alter Junge aus meiner Gruppe. Ja, er war nicht begeistert, als er vor der Türe seine Mutter erblickte, irgendwie hatte er sich sein Nachhauseweg anders vorgestellt. Er schnauzte sie an, er wolle doch noch zu seinem Freund. Als sie ihm sagte, dass sie doch heute noch seinen Geburtstagskuchen backen wollten für das bevorstehende Fest, guckte er sie an und sagte: “Ach f*** dich doch Mama.” Ich stand noch immer in der Türe und dachte: Oh, jetzt wird es spannend. Die herumstehenden Mamas räusperten sich und machten sich dann plötzlich schnell auf den Heimweg. Und die beschimpfte Mama?

Sie lachte ihren Schreck, ihren Schmerz über diese Worte einfach weg. Sie lachte gequält und meinte: “Ach, du wilder Kerl.” Das wars. Und dann gingen sie nach Hause. 
Ich war perplex. Es war ja nicht das erste Mal, dass ich hörte, wie Kinder ihre Mütter beschimpften. Aber die Reaktion der Mutter auf den Kraftausdruck ihres Kindes ging mir unter die Haut.

Warum gibt es Mamas, die sich beschimpfen lassen? Die sich von ihren Kindern schlagen und an den Haaren ziehen lassen? Wieso gibt es Mütter, die die Worte ihrer Kinder weglachen oder versuchen, die Worte in was Nettes umzuinterpretieren, weil die Kleinen ja eh nicht wissen, was sie sagen, weil die Kleinen doch nur Kontakt aufnehmen wollen? Warum gibt es Frauen, die für alle einstehen, nur nicht für sich selber? Ist es das Gefühl, versagt zu haben in der Erziehung? Eine Rabenmutter zu sein, wenn man seine Emotionen zeigt? Ist es Angst, zu streng zu sein, wenn man für sich einsteht? Warum lassen manche Mamas das zu? Keine einzige hat das verdient.

Wir unterstützen unsere Kinder tagtäglich darin, sich hinzustellen, zu sagen, was man will und was nicht. Nein zu sagen, Stopp zu sagen und zu markieren, wenn Schluss und Aus ist. Und wir stehen ihnen dabei liebevoll zur Seite, weil es manchmal ganz schön viel Mut braucht, sich zu zeigen. Wir wünschen unseren Kindern die Stärke, mutig und ehrlich für sich einzustehen, weil sie unsere allerliebsten Menschen sind. Ein Nein, ein Umkehren, ein Aufstehen im richtigen Moment ist genau so wichtig und so richtig, wie ein Ja oder ein Weitergehen oder ein Bleiben. Wir wünschen unseren Kindern diese Stärke, die uns manchmal so sehr fehlt. 

Wir sind nicht alle Jesper Juul und wissen immer gleich, wie man akkurat reagiert. 
Seit ich selber Mama bin, weiss ich, dass es hin und wieder passiert, dass man aneinandergerät. Die blödeste Mama der ganzen Welt zu sein ist ziemlich einfach, wenn man eh die einzigste Mama ist. Wenn mich mein Grosser nicht zu seinem Kindergeburtstag einlädt, betrübt mich das jeweils schon auch ein bisschen, und die Kraftausdrücke, oh ja. Diese werden zwar in den wenigsten Fällen verstanden, aber mit dem Wissen in die Welt geschmettert, dass das Wort verletzt. Und wenn das Kind seine Hand erhebt, weil es mit Worten nicht weiter kommt, ist das weder für das Kind einfach noch für die Mama. Aber es macht die Situation nicht besser, wenn man seine Emotionen versteckt und stattdessen darüber lacht. Und auch nicht, wenn man so tut, als wäre nichts geschehen, denn es ist eine Aufforderung, ein Hilfeschrei, ein wissen wollen, ein spüren wollen. Und es fordert ganz dringend eine Reaktion des Erwachsenen.

Im Alltag reagieren wir meist innerhalb von Sekunden, und deshalb kommt es auch nicht immer wie im Lehrbuch daher. Machmal fallen einem erst im Nachhinein die passenden Worte ein…

Davon kann ich ein Lied singen. Aber seine Empfindungen zu offenbaren ist wichtig. Wichtiger als ein pädagogisch hochstehender Erguss. Eine Reaktion auf das Geschehene zeigt unserem Gegenüber, dass wir mit beiden Beinen fest auf dem Boden stehen, dass wir hören und sehen, dass wir ganz da sind und dass es uns nicht egal ist. Wenn wir mit unseren Worten, unserer Körpersprache, unserem Wesen zeigen, wer wir sind und wie wir empfinden, geben wir unseren Kindern Halt und die Möglichkeit, uns und andere lesen lernen zu können. Das haben unsere Kinder so sehr verdient.

Ja, die Welt geht nicht unter, wenn man mal beschimpft wird, aber wenn dem Herzen ein Stich versetzt wird, darf die Welt ruhig mal schnell warten. Dann bedarf es einer Zäsur im Weitermachen, eine Pause, ein Innehalten, ein sich neu sortieren (püschele, auf Schweizerdeutsch).

Ein klares Nein ist manchmal entlastend und einfach so ehrlich, dass es eine richtige Wohltat sein kann. Auch eine Pause mit Blickkontakt zum Kind ist eine Reaktion, weil man nicht immer gleich was Gscheites zu sagen weiss. Und das ist voll in Ordnung, denn die Kinder verstehen auch die Sprache der Augen sehr gut. Sich zum Kind niederzuknien, sich auf Augenhöhe begegnen, die Hände an die Hüften des Kindes zu legen, nicht um es festzuhalten, aber um es sanft zu erden und klar zu sagen, dass wir hier sind, dass wir so miteinander nicht sprechen, so miteinander nicht umgehen. Wir lassen das Kind nicht allein, auch nicht, wenn es uns verletzt. Wir bleiben in Kontakt und tanzen die Schwierigkeiten zusammen aus, statt mit gesenktem Kopf abzuziehen. Auch das ist verbunden sein, nichts ist schlimmer als Gleichgültigkeit.
Und dann verzeihen wir. Spätestens wenn wir das Kind am Abend zudecken, singen, es streicheln, Händchen halten und zusammen flüstern, muss das Kind die Gewissheit haben, dass wir verziehen haben. Denn erst dann, wenn alles wieder gut ist, kann ein Kind (und wir) den Tag abschliessen und getrost und vertrauensvoll in die Nacht gehen. 

In einer ruhigen Minute nochmals über alles reden…

Zurück zum Kindergarten: Als der Junge am Nachmittag wieder in die Gruppe kam, setzte ich mich zu ihm in die Garderobe. Ganz nah. Alles war ruhig, es waren nur wir zwei. Und dann schauten wir uns in die Augen und ich sagte zu ihm: “Du, gell, das heute Mittag… das geht so nicht. So reden wir hier nicht miteinander.” Der Junge sah mich an und sagte: “Das weiss ich. Sowas würde ich niemals zu dir sagen.” 
Das war so ehrlich und es tat mir leid für seine Mama und auch für ihn. Ja, eine Kindergärtnerin ist nicht die Mama, die Blitzableiter für alles und alle ist, 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche. Aber eine Mutter ist auch jemand und zwar ziemlich viel davon. Ein Leben lang so viel Herz, so viel Liebe, so viel Fürsorge für die Kinder. Nehmt davon auch ein Stück für euch und werdet bitte nicht müde, Mamas, auch für euch einzustehen.

ACH LIKE MICH DOCH!

 

Auf der Suche nach dem K(l)ick!

Gemocht werden ist was Gutes. Ich kann mich erinnern, wie ich und meine Freundin früher auf dem Pausenplatz aufgesehen haben zu den Megacoolen der Schule. Die mit den unzähligen Freunden, die von allen bewundert und angehimmelt wurden, weil sie schön waren oder besonders frech, stark, sportlich, stylisch oder einfach ein bisschen älter als die anderen (ob die ein paar mal sitzengeblieben waren und deshalb älter waren als alle, spielte keine Rolle, man sah trotzdem zu denen auf). 
“Damals” war es in Mode, diese schwarzweissen Automaten-Passfotos von sich im Portemonnaie mitzutragen und bei Nachfrage zu tauschen. Je mehr Bilder getauscht wurden, desto grösser das Interesse der anderen, desto höher die Nachfrage, desto dicker der Geldbeutel, desto mehr Fotos, sprich mehr “Freunde”. Und obwohl es eigentlich ein bisschen egal war, ob die Freunde im Geldbeutel wirklich richtige, wahre, innige Freunde waren oder nur “Verdickungsmittel” – ganz stressfrei war sie für mich nicht, diese Sammlerei. Denn wenn man nämlich nicht nach einem Foto gefragt wurde oder einem eines verwehrt wurde, weil man eben nicht so zu den gefragten Coolen gehörte, war die Stimmung mehr oder weniger im Keller. Herzen wurden gebrochen, Fotos zurückgegeben, zerrissen oder weiterverschenkt, beweint, bewacht, vergöttert… Hach.
Damals ist lange her, die Hormone machten, was sie machten und Jahre später (die Hormone machen wieder, was sie machen…) denkt man darüber nach, lacht, schüttelt ein bisschen den Kopf und merkt dann plötzlich, dass heute eigentlich immer noch 1988 ist. Freunde, Abonnenten, Follower werden gesammelt, auf Facebook, auf den vielen Blogs, auf Instagram, Twitter, einfach ÜBERALL:

“Hey Leute, bald habe ich 9000 Follower!!! Da geht doch noch was, das schaffen wir doch bis zum Weekend! Los, teilt mich, klickt mich, liked mich, yeah!” 

Als ich erfahren habe, dass man sich auf Facebook gleich auch die “Freunde” kaufen kann, habe ich zuerst gelacht, dann sicherheitshalber mal meinen Liebsten gefragt, ob das ein Scherz ist oder was. Kein Scherz.
Man kann seine Beiträge kostenpflichtig bewerben, um an mehr Leser zu gelangen, um mehr Klicks zu generieren, um vielleicht noch ein paar Follower zu erhaschen, um vielleicht noch ne geile Kooperation an Land zu ziehen. Ich bin noch nicht lange bei Facebook, und ehrlich gesagt hab ich keene Ahnung von allem. Bis vor drei Jahren habe ich nämlich noch behauptet, dass ich, wenn ich wissen wollte, wie es meinen Freunden geht, anrufen und fragen würde… Und jetzt das.
Auf Instagram überschwemmt einem die Bilderflut von happy families. Bildschöne,  top-frisierte, überglückliche Mamas in aufgeräumten Design-Küchen präsentieren ihre eben schnell mit links frisch gebackenen, veganen, nuss- und palmölfreien Chia-Leckerlis mit Zutaten aus dem eigenen Biogarten. Superfood-Detox-Smoothies werden von strahlenden Menschen gemixt, Models fragen ihre Anhänger: Ein drittes Kind? Ja oder nein? (Ich würde raten: frag mal deinen Mann…) Und überall sieht man hübsche, adrett angezogene Kinder in ihren durchgestylten, AUFGERÄUMTEN Kinderzimmern. Harmonische Bildfolgen mit den immer gleichen Filtern. Nichts wird übersehen, an alles wird gedacht, alles ist ein bisschen imperfekt, damit es eben perfekt rüberkommt, von tausenden von Abonnenten verfolgt. Ein dicker, viraler Geldbeutel.

Zugegeben, ich mag diese aufgeräumten Bilder sehr, und ginge es nach mir alleine, wäre bei uns zu Hause auch mehr Ordnung. Aber bei uns ist nun mal leider viel zu oft mehr Life als Style. Auch mit Filter. Dagegen anzukämpfen ist mir zu anstrengend, und ich habe eigentlich ein bisschen aufgegeben.
Mein Blog ist jung und klein, und ich als Greenhorn-Bloggerin habe keinerlei Druck. Mit voller Hose lässt sich gut stinken, sozusagen. Ich schreibe freischnauze, muss davon nicht leben, niemandem Klicks oder Geschäfte bescheren – und deshalb bin ich frei. Wenn ich an einem Tag meine Leser an einer Hand abzählen kann, dann weiss ich, dass mein Papa, meine Mama, meine frühere Nachbarin und meine Freundin aus der Schweiz meinen Post gelesen haben und freue mich, dass mein Geschriebenes gesehen wird. Zugegeben, manchmal, wenn ich viele Leser hatte, dann fuchst es mich ein bisschen, wenn am Tag danach “nur” noch weniger Gäste auf meiner Seite waren. Und, obschon ich mich entschieden habe, dass es mir Wurst ist, wieviele “Follower” ich habe, kommt es dann, das alte, hinterhältige Ego, das mich zum Sammeln anstachelt: mehr, mehr! Ja, ich werde gerne gemocht, werde gerne gelesen, weil ich das, was ich tue, mit Herz und Freude, Zeit und Liebe mache. Und wenn mir jemand schreibt, dass sie/er mein Geschriebenes mag, dann geht mir ein bisschen das Herz auf und ich freue mich und natürlich motiviert es mich auch.
Letzthin hat ein “cooles Unternehmen” Blogger für eine Kooperation gesucht. Voraussetzung: 1000 Follower und mehr. Das sind viele, dachte ich und habe  darauf mal gekiebitzt, wieviele Follower ich denn so habe. Ich wusste nicht gleich, wo in meinen Statistiken ich das nachsehen kann, aber als ich das Kästchen mit meinen Abonnenten fand stand da: 50. Nicht 50 Tausend, ich meine fünf null.

“Hey Leute, ich brauch nur noch 950 Follower!!! Da geht doch noch was, das schaffen wir doch bis zum Weekend! Los, teilt mich, klickt mich, liked mich, yeah!”

SOMMERFÜSSE (DIY MIT VIDEO)

Schön ist’s, wenn’s schön ist. Das ist auch mit den Sommerfüssen so, finde ich. Ich hatte die Tage die Möglichkeit, ja das grosse Glück, sozusagen, dass ich von meinen Lütten eine hausgemachte Pediküre bekam. Jahaha, ich habe auch gestaunt. Der fleissige Pedikör und die tüchtige Pediköse haben sich ganz schön ins Zeug gelegt und mir meine Fussnägel liebevoll auf Sonntag getrimmt. Wie gut ist das denn!!!
Lustig war’s, geschäftig war’s, friedlich war’s und ja, der linke Fuss sieht bissl aus, als wäre er unter den Rasenmäher geraten. Und beim genauen Hinsehen tut es sogar ein kleines bisschen weh. Aber Liebe macht ja nicht nur blind, sondern auch tapfer. Auf in den Sommer!

UND TÄGLICH GRÜSST DAS MUTTERTIER

 

Die Morgenroutine bei uns zu Hause ist ein Chaos. Ich weiss, wenn ich selber entspannt durch die Routine flowen würde, wärs halb so schlimm. Ooohhhmmm! Stattdessen stehe ich in einem Flohzirkus und verfalle tagtäglich meiner ewig gleichen Morgen-Leier. Es ist, als würde ich jeden Tag von Neuem das gleiche Tape einlegen. Ich brauche ganz dringend einen Plan.

Das Stück beginnt um Sieben in der Früh. Hier unser Schlamassel in vier Akten.

1. Akt: DAS FRÜHSTÜCK 
Der Grosse wacht auf und ist gleich schon sehr umtriebig. Einen ganzen Stapel Bücher will er sich anschauen, in den Garten gehen, die Becherlupe suchen, und er braucht eine Gummilitze für seine Steinschleuder… und er hat Hunger.
Ich umarme ihn, küsse ihn auf die Stirn und fahre ihm durch das zerzauste Haar. Er sucht ganz dringend die klitzekleine Spiralfeder. Leider habe ich keine Ahnung, wo die hinverschwunden ist.
Die Kleine schläft noch wie ein Murmeltier… Würde sie das am Wochenende tun, hach, das wäre toll.
Mein Liebster hat Frühstück gemacht, Honigstullen gestrichen, Mili für die Kleine vorbereitet und KÄFFCHEN für Muddi gemacht. Kaffee; schon der Geruch ist ein Trost! Endlich, die Kleine wacht auf, tappt schlaftrunken in die Küche, muss erst noch bissl wachgekuschelt werden. Wir sitzen alle am Frühstückstisch. Immerhin.
…der Schein trühügt!
Es ist halb Acht, wir sind gut dran und ich traue mich zu glauben, dass alles wie am Schnürchen läuft… 
2. Akt: DAS ANZIEHEN
Die Kinder sind lustig. Sie erfinden Rätsel und lachen und ich freue mich. So, jetzt gehts ans Anziehen. Und ich, vorausschauend wie ein Adler, habe die Klamotten für die Kinder schon am Vorabend generalstabsmässig griffbereit hingelegt. Man müsste theoretisch “nur” noch reinschlüpfen…
Mama Motivator heizt der Bande ein, los gehts, anziehen.
Grosser: Wo sind meine Kleider?
Ich: “Da, wo sie immer sind…”
Grosser: “Aber da liegt keine Unterhose.”
Ich: “Oh ja, da liegt eine Unterhose.”
Grosser lacht: “Ach ja, die hat sich unter der Hose versteckt. Lustig, guck, ich kann die Unterhose in die Hose stecken, dann kann die keiner finden…”
Das Unterhosen-Versteckspiel beginnt… Alle finden es lustig, ich höre die Kinder lachen und die Uhr ticken. Die Kleine will den Pulli, den ich ihr vorschlage, nicht anziehen. Gut, ich lasse sie auswählen: den oder den. Super Plan. Noch bin ich gut dran, mit Energie. Kaffee sei Dank. Sie sucht aus, ist zufrieden, zieht den Pullover ihrer Wahl dennoch nicht an. Und sie will ohne Hosen raus.
Ich: “Es ist noch viel zu kalt für ohne Hosen. Bald ist Sommer, dann können wir bluttfuss (barfuss) und in kurzer Hose raus. Das wird schön, ich freue mich schon.”
Ich stimme ein Liedchen vom Sommer an und hoffe sehr, dass ich die Kleine dabei “unbemerkt” anziehen kann… “La, la, la, der Sommer ist bald da…” Schwups, Unterhemd übergezogen. Überlisten. Das gilt ja eigentlich nicht, ich weiss, ich weiss, pädagogisches No-go. Aber ich erlaube mir das trotzdem. Das Liedchen ist zu kurz, die Strumpfhose fliegt in weitem Bogen durchs Zimmer. Und die Kleine ist weg. Noch eine Runde turnen auf Mama-Papa Bett. Das lässt sich auch der Grosse nicht entgehen. Juhu, eine Rolle vorwärts, eine Rolle rück… AUA! MAAAAMAAAAA! 
Ich bin schon leicht angenervt. “Ach, muss das sein? Ich möchte, dass ihr euch jetzt anzieht, wir müssen los!”
  

Der Grosse flucht über den Reissverschluss der Hose, Papa kommt zur Hilfe. Der Grosse ist angezogen. Juhu!
3. Akt: DAS ZÄHNEPUTZEN
Die Kleine rennt ohne Strumpfhose rum, singt lauthals, tanzt und packt tausend Sachen in ihren Rucksack. Im Wohnzimmer hat sie eben Teile von vier verschiedenen Puzzles miteinander gemischt. Alles für mich!!!
Der Grosse ist im Bad angekommen, fummelt an der Pinzette rum und nölt, dass er ein T-Shirt unterm Pulli anziehen will.
Ich: “Es ist nicht warm heute (und ich habe noch mehr Wäsche, wenn noch eine Lage dazu kommt…). Komm, Zähne putzen, gleich müssen wir los. Kleine, du auch, komm, wir putzen alle zusammen die Zähne”. 
Grosser: “Bei uns im Kindergarten schwitze ich immer.”
Ich: “Ok, dann nimm dir eins aus dem Schrank. Aber jetzt ein bisschen schwuppdiwupp. Und büütte nicht das, was zuunterst liegt.”
Das mit dem “nicht das was zuunterst liegt” schicke ich leider zu spät nach. Schade um die zusammengefaltete Wäsche, die jetzt zerknittert in der Lade liegt…
Papa hat die Kleine eingefangen und ins Badezimmer gebracht. Sie will nicht Zähne putzen, lässt sich nach hinten fallen, nach unten fallen, nach vorne fallen. Phuuu. 
Ich gebe mein Bestes: “Komm, ich helfe dir, wir putzen die Zähne gemeinsam, komm her. Bitte komm jetzt zu mir, du kannst dich zu mir setzen. Mach mal n Tigermaul… AAAaaaa. Singen wir das Zahnputzlied? Bitte, jetzt musst du zu mir kommen.”
Klar kommt sie nicht. Sie kommt erst, wenn sie kommt. Also später. 
Ich überlege mir kurz, ob wir den Teil mit dem Zänneputzen für heute einfach mal überspringen sollen. Energiesparentscheidung. Aber dann doch: nö! Wir putzen die Zähne! Fertig, aus!
Im Badezimmer treffe ich auf meinen Liebsten: “Wir müssen reden, so geht das nicht. Nach der Sommerpause muss der Grosse vor acht in der Schule sein… das schaffen wir NIE. Ich brauche einen Plan.” 
Er nickt bissl bedrückt und meint: “Oh ja, das wird hart. Aber bis dann ist noch ein halbes Jahr… Da geht noch was.” 
Meine Zuversicht schrumpelt zu einem Nichts. 
Ich höre die Stimme meines Vaters aus dem Off: “Das ist alles nur eine Frage der Organisation…” 
Ja, das nützt mir jetzt auch nichts.
Die Kleine ist nun im Bad angekommen. Die Zahnpasta auf der Bürste ist schon abgegessen, nun knabbert sie lustlos auf den Borsten rum. ABER sie ist da. Ich ziehe ihr die Strumpfhose an, den Rock will sie selber anziehen. Gut, auch wenn dies dauert… Tick, tack, tick, tack…
Wo ist der Grosse? Ich rufe: “Kommst du? Wir müssen lohos! Hast du die Zähne geputzt?” 
Schelmisch lachend guckt er durch die Türe ins Bad und meint: “Ich hab mir n Schnauzer aufgemalt.” 
Mit rotem Filzer! Um viertel nach Acht! Ich hab Anzeichen von Schnappatmung, nehme einen Lappen und versuche, das kreative Morgen-Make-up meines Sohnes zu beheben. Mir ist plötzlich höllisch warm und ich spiele mit dem Gedanken, auszuwandern. Nordpol wäre schön. Dabei erhasche ich leider einen kurzen Blick meines Gesichtes im Badezimmerspiegel: oh Gott. So seh ich also aus, in Momenten wie diesen. Ein bisschen wie gefriergetrocknet. So kann ich nicht raus, so wird das nichts. Wo gehts hier zum Nordpol? Ich atme ein, atme aus und – greife zu Wimperntusche, das muss für jetzt reichen. Für grössere Renovationen ist keine Zeit.
4. AKT: AUS DEM HAUS GEHEN
Wir könnten entschleunigen, denn wir sind eh schon zu spät. Es ist halb neun und den Bus haben wir soeben verpasst. Aber ich bin zu ungemütlich, um runterzufahren. Und ich bin genervt.

Meine Morgenleier geht weiter mit: schnell, schnell, Gummistiefel und Jacken anziehen. 

Die Kleine will nicht: “Nein Gummistiefel.” Klar, alles andere hätte mich heute Morgen überrascht.
Immerhin, Käptn Rotschnauzer ist fertig angezogen. 
Meine Stimme wird lauter und um eine Oktave höher. Und ich höre mich reden und weiss: Du kannst aufhören damit, das bringt rein gar nichts. 
“Du ziehst dir jetzt die Stiefel an! Wir müssen los, zacki, zacki, in die Stiefel!”
Die Kleine umarmt mich und will küssen. Ich küsse so gerne mit ihr… Ok, die Zeit muss sein.
Dem Grossen ist warm und die Katze kratzt an der Türe.
Papa, mit Geduld a discretion, zieht der Kleinen die Stiefel an, die Jacke und Schal. Obwohl sie schreit, dass Mama das machen soll.
Jetzt aber, los gehts. Haben wir den Apfel für den Grossen? Ich nicht. Du? Hast nicht du…?
Wie, um Himmelswillen, machen das andere Familien… Mit noch mehr Kindern? Um vier Uhr aufstehen? Schon in den Schulklamotten ins Bett? Frühstück to go?
Kurz vor neun haben wir es geschafft. Alle aus dem Haus, Mama aus dem Häuschen. Der nächste Bus kommt erst in einer Ewigkeit, aber die frische, kühle Luft tut gut. Ich brauche einen Moment um anzukommen, da draussen in der Welt. Mein Grosser klettert an mir hoch. Ich schaue ihm in die Augen und kraule seinen Rotbart. Er sieht aus, als hätte er ne fiese Allergie im Gesicht. Ich kann mir ein Lachen nicht verkneifen. Dann springt er weit voraus, blickt lachend zurück und ruft: Fang mich doch, du Eierloch! Eierloch. Die Kleine stiefelt zufrieden an Papas Hand, auf dem Rücken einen super schweren Rucksack mit… ach, weiss ich was. Und so gehen wir los. 
Der Vorhang fällt und für heute ist das Spiel aus. Aber Morgen, gleiche Zeit, gleiches Theater und ich fürchte leider, genau das gleiche Stück. Wenigstens kann ich den Text schon auswendig.

Bis dann. Liebe Grüsse vom Nordpol, euer Eierloch

SCHOKOSCHOCK // KUCHEN-REZEPT

Ich werfe heute gerne mal ein Geheimrezept in die Runde. Einfach so und weil Sonntag eh Kuchentag UND Muttertag ist und die Mamas eventuell einen Wochenend-Kuchenwunsch frei haben? Unser allseits geliebter Schoggikuchen kommt ganz ohne Mehl daher, ist glutenfrei und schokoladig und deshalb so “gesund” für die Seele, ein Fest für die Geschmacksknospen, und Nervennahrung vom Feinsten. Denn, wie schon meine Grossmutter zu sagen pflegte: Schokolade müssen sie einem geben… Weiterlesen“SCHOKOSCHOCK // KUCHEN-REZEPT”