Schlagwortfalten

WIE VON ZAUBERHAND // SEEROSENPOST DIY

255BUNSET255D.jpg

Seit ich Kinder habe, feiere ich beinahe täglich Feste. Ich Glückspilz! Es vergeht nämlich kaum ein Tag, an dem nicht irgendwas geschieht, das gefeiert werden müsste. Der Teddy hat Geburtstag: Party! Der Wackelzahn, der nur noch ein einem Fädchen hing, ist endlich ausgefallen: Party! Ganz alleine ein supertolles Legoauto zusammenbebaut: Party! Schon lange kein Fest mehr gefeiert: Party! Nicht geheult beim Haarwaschen: Megaparty Weiterlesen“WIE VON ZAUBERHAND // SEEROSENPOST DIY”

40 TAGE BIS OSTERN // HÄSCHEN FALTEN DIY

Die Winterferien sind vorbei, es hat sich ausgefaschingt, der Valentinstag liegt hinter uns, und während wir uns auf den Frühling freuen, kommt es mir vor, als würde es ein bisschen ruhiger werden, mit allem. Am Aschermittwoch hat die Fastenzeit begonnen, diese wird die nächsten 40 Tage, bis Ostern, andauern. Wir haben am Familientisch über das Fasten und das Verzichten gesprochen und die Kinder waren sehr angetan. Der Grosse hat lange überlegt. Er würde die Tage bis Ostern gerne auf Risotto verzichten (das er eh überhaupt nicht mag, haha….). Die Kleine verzichtet dafür ganz spontan auf Chilli. Das hätten sie dann also schon mal geregelt, unsere zwei grossen Verzichter.

Ich glaube, wir machen es einfach wie immer: bewusst, bescheiden, fein und dankbar. 

Zudem werden wir ganz viel draussen unterwegs sein, in der Natur. Beobachtend und uns erfreuend am Wachsen, Gedeihen und Erneuern.

In den Bergen ist uns übrigens schon mal der Osterhase über den Weg gehoppelt. Im glitzernden Schnee hat er seine Spuren hinterlassen, als wolle er uns daran erinnern, dass es nicht mehr weit ist. Die Kleine hat ihn gerufen, ihn hinter jeder Tanne vermutet, ihm Lieder gesungen und Karöttchen versprochen, damit er noch mehr Sehnsucht bekommt, nach den Kindern in der Stadt. So möchte ich euch, zur Einstimmung in die Vorbereitungszeit für Ostern, ein kleines Falthasen DIY mit ins Wochenende geben. Ich denke, es ist ja immer nicht falsch, einen kleinen Hasen bei sich zu haben.

Die Häschen könnt ihr gut mit euren Kinder falten. Da und dort werden die Kinder jedoch eure Handgriffe benötigen.

Wenn ihr mit Kindern faltet, ist es hilfreich, neben ihnen zu sitzen. Zu Beginn faltet ihr mit ihnen zusammen, Schritt für Schritt, jedoch jeder sein eigenes Häschen. Wichtig ist, dass die Kinder mit ihren Fingernagelbettchen die Faltkanten ganz gut glätten, denn dann gelingt das Weiterfalten viel einfacher. Wir erzählen beim Falten gerne Geschichten (statt Erklärungen): Die Papierspitze von unten besucht die obere Spitze… in der Mitte treffen sich die zwei Seiten und kuscheln sich ganz nah zueinander, wir falten ein Hausdach u.s.w.

Also, dann wollen wir mal (endlich).
Alles was ihr braucht ist ein Stück quadratisches Papier, nicht zu dick, wenn irgendwie möglich. Ihr könnt schöne Seiten von ausrangierten Illustrierten oder auch alte Kinderzeichnungen dafür benutzen. Mir kam diese lose Buchseite in die Hände… Und schon sass sie keck auf dem Küchentisch und wollte loshoppeln. Ja, so geht es manchmal.
Und jetzt gehts los:

1. Faltet euer Papier in der Mitte, öffnet es wieder, dreht es so, dass die Falte vertikal von euch weg geht und faltet dann die untere Kante hoch zur Oberkante, sodass die Falten ein Kreuz bilden.
2. Faltet nun die Oberkante und die Unterkante auf die Mittellinie und dreht das Papier so, dass ihr euren gefalteten Schrank vor euch habt.
3. Öffnet die Schranktüren und faltet die Oberkante und die Unterkante ebenfalls auf die Mitellinie. 
4. Wenn ihr das Papier nun öffnet, sind ganz viele Quadrate zu sehen.
1. Faltet die linke und die rechte Papierspitze in die Mitte des Papiers. Es entsteht ein Haus.
2. Dreht das Haus, sodass die Dachspitze nach links schaut. Öffnet dann das Hausdach wieder.
3. Legt die Oberkante und die Unterkante wieder auf die Mittellinie. Ihr habt das eh schon vorgefaltet.
4. Nun kommt ein Handgriff, bei dem die Kinder eure Hilfe benötigen: Haltet mit der Zeigefingerspitze die rechte Ecke des ersten Quadrates in der unteren Reihe fest und schiebt die linke Spitze des Quadrates nach innen. Ich habe es euch auf den Bildern mit schwarzem Stift angezeichnet. Der kleine Punkt muss auf den grossen Punkt zu liegen kommen. Faltet das entstandene Dreieck nach rechts. 
Macht das gleiche nochmals auf der anderen Seite. 
1. Die Hasenlöffel!
2. Hebt euer Häschen hoch und klappt das Hasengesicht auf die untere Seite.
3. Jetzt guckt euch der Hase bereits an.
4. Dreht ihn nun um (die Faltöffnung liegt nun vor euch). Wieder sieht euer Papier aus wie ein Haus.
5. Faltet beide Seiten des Hausdaches zur Mittellinie.
6. Ein Kirchturm entsteht.
1. Dreht euer Papier wieder um, der Hase schaut euch wieder an.
2. Nun klappt ihr die Hasenohren auf den Rücken des Hasen, so, als möchte das Häschen in den Sternenhimmel gucken, ob schon bald Vollmond ist…
3. Knickt die oberste Spitze um, das wird die Hasennase.
4. Faltet die unteren zwei Quadrate noch oben.
1.  Faltet nun dieses “Haus” vertikal in der Mitte, als würdet ihr ein Buch schliessen.
2. Wenn ihr das Papier nun dreht, könnt ihr den Hasen schon sehen.
3. Fasst das Häschen an den Hinterläufen und “zieht ihm die Ohren lang”. Nicht ganz vertikal, sonst kann das Langohr später nicht gut sitzen…
4. Währenddem die Kinder die Hasenohren ziehen, könnt ihr die entstandene Falte  flachdrücken. Je nach Papier wird das ziemlich schwer…
5. Knickt nun hinten noch die Ecke um und schiebt diese dann nach innen.

Nun faltet ihr die Löffel noch ein bisschen auseinander, damit das Häschen hören kann. Und dann kann’s losgehen, das Gehoppel!
Der Hase ist ein nachtaktives Tier und wird daher mit den Mondgottheiten wie Hermes, Merkur, Eros und der Aphrodite in Verbindung gebracht. Die hasenköpfige Mondgöttin Oestras gab dem christlichen Osterfest, bei dem der Auferstehung Christi gedacht wird, den Namen. Der Hase ist daher auch Symbol der Fruchtbarkeit, Lebenskraft, Auferstehung und Wiedergeburt. Auch wenn ihr das Osterfest nicht feiert, finde ich, passt der Hase als Bild der Lebenskraft ganz wunderbar in die Frühlingszeit, die die Natur erneuert und alles gedeihen und sprießen lässt.
Euch allen wünsche ich ein wunderschönes, zufriedenes Wochenende.
Mit den allerherzlichsten Grüssen aus Wien
Sandra

Heute beginnt übrigens die Blog-Ostereiersuche von schaeresteipapier. Ich habe davon berichtet, dass euch verschiedene tolle Bloggerinnen die Vorosterzeit versüssen werden… vielleicht erinnert ihr euch. Hoppelt gerne mal rüber und versucht euer Glück beim Suchen der Überraschungseier.


verlinkt mit 
naturkinder // freutag //createinaustria // Hot // creadienstag // dienstagsdinge
vielen lieben Dank

SCHNEESTURM – GESCHENKTÜTEN (DIY)

Das letzte Wochenende war lang. Einerseits war Freitag ein Feiertag hier in Österreich, andererseits war die Kleine krank. Nicht schlimm zum Glück, aber doch so, dass wir die Tage drinnen verbringen mussten. Es war also genug Zeit, gemeinsam unsere Weihnachtsbücher vom obersten Regal zu kramen und eines nach dem anderen durchzublättern (ich werde später davon berichten). Und wir hatten Zeit zum Werkeln…

Eigentlich wollte ich im Sommer mit den Kindern Pinsel aus verschiedenen Naturmaterialien herstellen und dann mit selbstgemachten Farben malen. Zu diesem Experiment ist es jedoch nicht (noch nicht) gekommen. Als aber mein Sohn einen abgebrochenen Ast einer Föhre mit nach Hause schleppte, war klar, dass wir das Sommerprojekt kurzerhand ein bisschen abgespeckt in den Winter verlegen. So entstand aus braunem Kraftpapier, weisser Farbe und zwei Wedeln einer Föhre unser selbstgemachtes Geschenkpapier. “Schneesturm” heisst übrigens das gut 3 Meter lange Gesamtkunstwerk, das nun Stück für Stück zerkleinert wird und mit dem wir nach und nach unsere gebastelten Weihnachts-Schätze verpacken. 

Einen Schneesturm zu gestalten ist lustvoll, kurzweilig und auch für kleine Kinder eine beglückende Tätigkeit. Vor allem, weil die Kinder sich sehnlichst Schnee herbei wünschen, aber Frau Holle gerade gar nicht vor hat, über Wien ihre Kissen zu schütteln. Für mich wäre es noch ein bisschen beglückender gewesen, hätten wir draussen im Garten “schneien” können, dann wäre das Saubermachen des “Sturmes” für mich etwas kurzweiliger ausgefallen… Aber gut, die Wasserfarbe lässt sich schnell wieder abwischen, und die “Pinsel” haben wir ganz einfach trocknen lassen.

Dann habe ich ein paar Geschenktüten gestaltet, diese möchte ich euch gerne hier zeigen: 

Ihr braucht dazu, wie immer, gar kein Hokuspokus… Ich bin sicher, ihr findet alles, was ihr dazu braucht, eh bei euch zu Hause.
– Papier
– Schere
– Klebestift
– Klebeband
Und für die Deko
– Locher oder eine Lochzange
– Schnur 
– ein Stück weisses Papier, gestanzt oder in Form geschnitten
– Naturmaterialen
 
Schneidet euer Papier in die gewünschte Grösse und legt einen kleinen Rest davon zur Seite. Dieser wird zum Schluss gebraucht, um den Tütenboden etwas zu verstärken.

Bestimme die Mitte des Papiers, in dem du es in die Mitte faltest, aber die Falte nur am oberen Rand andrückst (nicht dass du die Falte schlussendlich über die ganze Mitte deiner Tüte hast… deshalb). Dann faltest du den rechten Rand 1 cm über die Mitte, und den linken Rand ebenfalls. Klebe die Naht zusammen.
Der Tütenboden wird wie folgt gemacht: 
Je nachdem, wie tief der Boden sein soll, faltest du das untere Stück der Tüte mehr oder weniger breit um. Öffne dann den Boden und lege die Seitenteile nach Innen. Dann faltest du das untere Bodenstück 5 mm über die Mitte und das obere Bodenstück ebenfalls, so dass diese übereinanderliegen.
Ich habe die Naht mit einem Klebeband fixiert und dann ein Reststück des Papiers zugeschnitten und darüber geklebt. Sieht schöner aus und macht den Boden auch noch etwas stabiler. Und schon ist die Tüte fertig und kann gefüllt werden. 
Wir haben unsere selbstgebastelten Sachen eingepackt und dann gleich noch die Reste der gesammelten Tannenzapfen und die Föhrenwedel verwertet, um die Säckchen noch ein bisschen aufzupeppen… 

Natürlich werden wir heuer auch all unsere anderen Geschenke ins Schneesturmpapier einwickeln und diese dann mit unseren gesammelten Herbstschätzen schmücken. Wir haben noch Eicheln, Hagebutten, Nüsse, und ein paar Äste werden wir im Garten noch finden. Keep it simple, mal schauen, zu was das alles noch führt…

Weil ein paar unserer Präsente doch einen weiten Weg vor sich haben, waren wir schon fleissig und haben einige schon auf den Weg geschickt…
Wir freuen uns jetzt schon, unsere Liebsten mit den einfachen, aber liebevoll angefertigten Gaben zu überraschen, ihnen einen Herzensgruss zukommen und sie wissen zu lassen, dass sie in unseren Gedanken sind. Hach, schenken ist fast das Schönste, finde ich.
“Es ist nicht das Geschenk, sondern der Gedanke, der zählt.”
Henry von Dyke
…und die Liebe, die in das Geschenk fliesst, wenn man es gestaltet.
Von Herzen wünsche ich euch eine gute Woche, mit Schnee und Zeit, Gemütlichkeit, feinen Ideen und liebevollen Gedanken.
Herzlich, Sandra
danke vielmals

STERNTALER (DIY)

Am Adventsbazar der Waldorfschule wird aus einem Schulzimmer jedes Jahr ein Sternenzimmer. Dort werden in aller Ruhe und in stimmungsvoller Atmosphäre Sterne gefaltet. Die letzten Jahre habe ich immer nur einen schnellen Blick geworfen und bin dann mit meinen kleinen Kinder weiter auf den Weg. Ruhe war ja eher nicht so… Dieses Jahr aber wollte der Grosse da unbedingt hin. Und als wir in das Sternenzimmer eintraten, war es, als hätte sich der Himmel aufgetan und als würde gleich das kleine Mädchen der Sterntaler aus dem Nichts kommen und die Sterne in seinem Hemdchen auffangen.

Wunderschön leuchteten die filigranen Papiersterne von den Fenstern, und so friedlich war die Stimmung in diesem Raum, dass der Grosse beschloss, sich einen Stern zu falten. Ich war erst ein bisschen unsicher. Schwierig… sieht kompliziert aus… hach, mit dem dünnen Papier… das dauert bestimmt voll lange. Eigentlich wollte ich es ihm so ein bisschen ausreden. Das wäre wirklich sehr schade und auch ein bisschen blöd gewesen, denn er war sehr entschieden. Er suchte sich Papier und eine einfache Sternenvorlage aus, und eine falterfahrene, geduldige Schülerin half ihm Schritt für Schritt, Falt für Falt. Und so entstand sein (unser) erster Faltstern. Mit Begeisterung, Freude, und auch ein bisschen verzaubert hielt er seinen Stern an das Fenster und liess ihn staunend leuchten.

In der Zwischenzeit bin ICH dem Sternenfieber verfallen. Wieder ist es für mich das Einfache, Ursprüngliche, was mich berührt und was ich so ganz wunderschön finde, eben gerade in einer Zeit mit viel Blingbling. Ich habe nach unkomplizierten Faltanleitungen gesucht, für die Kinder, aber auch für mich. Denn, ehrlich gesagt, meditativ und stimmig ist ja das Falten nur dann, wenn die Projekte dem Können entsprechen und so simpel erklärt werden, dass man einfach folgen kann (ohne zwischenzeitlich durchzudrehen). Falls ihr also zu den Superfaltern gehört, wird euch mein Tutorial noch nicht mal ein müdes Lächeln entzaubern können. Für alle anderen habe ich drei GANZ einfache Anleitungen gefunden, für die es pro Sternzacke nur 3-4 Faltungen braucht. Die Anweisungen möchte ich gerne mit euch teilen. Weil es grossartig ist, “nur” aus Papier, Zeit, ein bisschen Geduld und Freude wunderschöne Weihnachtsstimmung zu zaubern.

Ihr braucht:
– Papier (Ich habe quadratisches Transparentpapier 15cm x 15cm benutzt, das ich im Bastelladen gefunden haben. Ihr bekommt es aber auch hier
– eine Schere oder ein Messer, um einige der Faltpapiere zu teilen
– einen Klebestift 
→ und unbedingt genügend Licht
Wenn ihr mit Kindern faltet, ist es hilfreich, neben ihnen zu sitzen. Zu Beginn faltet ihr mit ihnen zusammen, Schritt für Schritt, jedoch jeder seine eigene Sternenzacke. Wichtig ist, dass die Kinder mit ihren Fingernagelbettchen die Faltkanten ganz gut glätten, denn dann gelingt das Weiterfalten viel einfacher. Wir erzählen beim Falten gerne Geschichten (statt Erklärungen): Die Papierspitze von unten besucht die obere Spitze… in der Mitte treffen sich die zwei Seiten und kuscheln sich ganz nah zueinander, wir falten ein Hausdach u.s.w.

Der erste Stern ist der einfache Segelstern:
Ihr braucht dazu 8 quadratische Faltpapiere.
1. Faltet euer Papier in der Mitte zu einem Dreieck
2. Öffnet das Dreieck wieder
3. Faltet die oberen Seiten nun auf die mittlere Faltlinie zu einem “Segel”
4. wenn ihr alle acht Zacken gefaltet habt, klebt ihr sie mit einem Klebestift zusammen. Achtet darauf, dass die unteren Spitzen aufeinander liegen und dass immer die kurze Seite des oberen Zackens auf die Mittellinie des unteren Zackens zu liegen kommt.
→Kommt ihr zum Befestigen der letzten Zacke, wird sie sowohl auf der vorherigen Sternenzacke aufgeklebt, wie auch unter die erste Zacke. Ihr könnt die erste Papierzacke einfach hochheben und dann festkleben. Dieser Schritt wiederholt sich bei jedem Stern, den ihr euch faltet.
Der zweite Stern ist unser Weihnachtsstern:
Für diesen Stern halbiert ihr 4 eurer quadratischen Papiere längs. Ihr könnt diese mit der Schere oder auch mit einem Messer schneiden. Ihr braucht 8 Hälften.
1. Faltet das Papier längs in die Mitte
2. öffnet das Gefaltete wieder.
3. Faltet nun die oberen, kurzen Seiten auf die Mittellinie (Hausdach), die unteren, kurzen Seiten ebenfalls (umgekehrtes Hausdach).
4. das obere “Hausdach” wird nun nochmals auf die Mittellinie gefaltet.
5. Wenn ihr alle Zacken gefaltet habt, dann klebt ihr diese mit dem Klebestift zusammen. Gebt auch wieder die Spitzen zusammen und jeweils die “Giebel des unteren Hausdaches” auf die Mittellinie der unteren Sternenspitze.
Und der Schneestern:
Ihr benötigt 8 quadratische Faltblätter
1. Faltet das Papier zu einem Dreieck
2. Öffnet das Dreieck wieder und faltet es über die andere Seite ebenfalls nochmals zu einem Dreieck
3. Wenn ihr nun das Papier wieder aufgefaltet vor euch liegen habt, ist ein Kreuz zu sehen.
4. Die äusseren beiden Ecken treffen sich in der Mitte
5. Die “Giebel des oberen Hausdaches” werden auf die Mittellinie gelegt
6. Klebt nun all eure Zacken zu einem Stern zusammen. Wieder treffen alle Spitzen aufeinander, wieder liegt der “Giebel des unteren Daches” auf der Mittellinie des unten liegenden Sternenzackens.

Ihr könnt eure Faltblätter auch vierteln, um kleinere Sterne zu falten und eine Vielfalt zu bekommen. Ich habe meine Sterne aus weissem Papier gefaltet, weil ich diese wunderschön finde. Meine Kinder jedoch sind eher auf bunt, und so haben sie hellgrün, blau, violett und pinke Sterne an ihr Fenster geklebt. Und wenn die Sonne reinleuchtet ist es, als wäre man in einem Kaleidoskop zu Hause… 

Zu guter Letzt hier noch eines meiner Lieblingsmärchen der Gebrüder Grimm für euch. Um vor dem Falten zu lesen, während dem Falten zu erzählen und um nach dem Falten nochmals zu hören… Viel Freude.

Es war einmal ein kleines Mädchen, dem war Vater und Mutter gestorben, und es war so arm, dass es kein Kämmerchen mehr hatte, darin zu wohnen, und kein Bettchen mehr hatte, darin zu schlafen, und endlich gar nichts mehr als die Kleider auf dem Leib und ein Stückchen Brot in der Hand, das ihm ein mitleidiges Herz geschenkt hatte. Es war aber gut und fromm. Und weil es so von aller Welt verlassen war, ging es im Vertrauen auf den lieben Gott hinaus ins Feld.
Da begegnete ihm ein armer Mann, der sprach: “Ach, gib mir etwas zu essen, ich bin so hungrig.” Es reichte ihm das ganze Stückchen Brot und sagte: “Gott segne dir’s” und ging weiter. Da kam ein Kind, das jammerte und sprach: “Es friert mich so an meinem Kopfe, schenk mir etwas, womit ich ihn bedecken kann.” Da tat es seine Mütze ab und gab sie ihm. Und als es noch eine Weile gegangen war, kam wieder ein Kind und hatte kein Leibchen an und fror: da gab es ihm seins; und noch weiter, da bat eins um ein Röcklein, das gab es auch von sich hin. Endlich gelangte es in einen Wald, und es war schon dunkel geworden, da kam noch eins und bat um ein Hemdlein, und das fromme Mädchen dachte: “Es ist dunkle Nacht, da sieht dich niemand, du kannst wohl dein Hemd weggeben,” und zog das Hemd ab und gab es auch noch hin.
Und wie es so stand und gar nichts mehr hatte, fielen auf einmal die Sterne vom Himmel, und waren lauter blanke Taler; und ob es gleich sein Hemdlein weggegeben, so hatte es ein neues an, und das war vom allerfeinsten Linnen. Da sammelte es sich die Taler hinein und war reich für sein Lebtag.   

danke

Fröbelsterne zum ersten Advent DIY

  
Stundenlang gefaltet und mein Hirn zum glühen gebracht… hier unsere Fröbelsterne zum ersten Advent.
(Youtube sei Dank… ich hab die gedruckte Faltanleitung nämlich überhaupt nicht verstanden.)
Ich wünsche euch eine gemütliche und stimmungsvolle Adventszeit, mit Keksen, Glühwein und warmen Gedanken.