SchlagwortFeste feiern

SCHULTÜTE OHNE KLIMBIM // 30 IDEEN, UM DIE SCHULTÜTE ZU BEFÜLLEN

*Mein Schülerinnenleben hat ganz ohne Schultüte begonnen: mit dem roten Ranzen am Rücken, stolz und voller Vorfreude. Schultüten gabs damals bei uns in der Schweiz nämlich nicht, das war so ein deutsches Dings. 
Auch der Lehrer meines Sohnes meinte am Informationsabend, dass Schultüten nicht nötig sind, weil ja der Schulbeginn mit allem drum und dran genug Erlebnis ist. Und ja, er hat vollkommen recht, finde ich.
Aber was, wenn sich das Kind hauptsächlich wegen dieser Tüte auf den Schulbeginn freut? Eben. Weiterlesen“SCHULTÜTE OHNE KLIMBIM // 30 IDEEN, UM DIE SCHULTÜTE ZU BEFÜLLEN”

MUTTERTAG // 5 IDEEN FÜR KINDER UND PAPAS DIE WAS VORHABEN

Mal ganz ehrlich? Es ist mit dem Muttertag wie mit allem anderen auch: Es sind die kleinen Dinge, die so aus dem Herzen springen und in Liebe geschehen, die den Menschen am allermeisten berühren und glücklich machen. Mehr braucht es nicht. Weiterlesen“MUTTERTAG // 5 IDEEN FÜR KINDER UND PAPAS DIE WAS VORHABEN”

WIE VON ZAUBERHAND // SEEROSENPOST DIY

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Seit ich Kinder habe, feiere ich beinahe täglich Feste. Ich Glückspilz! Es vergeht nämlich kaum ein Tag, an dem nicht irgendwas geschieht, das gefeiert werden müsste. Der Teddy hat Geburtstag: Party! Der Wackelzahn, der nur noch ein einem Fädchen hing, ist endlich ausgefallen: Party! Ganz alleine ein supertolles Legoauto zusammenbebaut: Party! Schon lange kein Fest mehr gefeiert: Party! Nicht geheult beim Haarwaschen: Megaparty Weiterlesen“WIE VON ZAUBERHAND // SEEROSENPOST DIY”

MIT BÜCHERN DURCH DAS JAHR // BÜCHER SIND LEBENSMITTEL

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Ich finde es grossartig, in einem Land zu leben, in dem wir die vier Jahreszeiten so ausgeprägt erleben dürfen. Ich liebe jede einzelne und habe die Vielfalt und ihren Zauber jeweils vermisst, wenn ich auf Reisen war (Nikolaus am Strand ist schön… aber Nikolaus im verschneiten Wald ist einfach nicht zu übertreffen!). 

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OSTERTÄUBCHEN ZUM FRÜHLINGSBEGINN // REZEPT

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Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer… aber ein lecker Täubchen zaubert schon mal prima Frühlingsgefühle.

Heute ist Frühlingsbeginn. Man kann es kaum glauben, denn draussen tanzen die Flocken und wir schlottern. Der Winter hat das Land nochmals weiss zugedeckt und schickt eisig kalten Wind, von dem ich mich eigentlich schon verabschiedet hatte.
Ein kleiner Trost: unsere leckeren Brot-Vögelchen, die auf den Tellern vom Frühling gurren und uns daran erinnern, dass er irgendwo da draussen ist und wartet. Mit Sonne und warmen Lüftchen, mit diesem Duft des Neubeginns und seiner ganzen Farbpalette, mit der er im Nu eine neue Welt aufmalt. Mmmh, ich freue mich, denn mein Gedankenvorrat des letzten warmen Sommers geht langsam zur Neige.

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OSTERHASE MIT BURN-OUT // ODER WENIGER IST MEHR

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Wer in den sozialen Medien unterwegs ist, kommt am grossen Verzicht, der Fastenzeit, nicht vorbei. Es wird gedetoxt, verzichtet und reduziert, gemeinsam oder ganz allein, aber immer mit der Community, die unterstützt, anspornt, bewundert und aber einem auch bei einem “Rückfall” gut zuredet.

Daumen hoch, I like trotzdem oder eben gerade deswegen!
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DREI KÖNIGE // REZEPT FÜR EINEN KÖNIGSKUCHEN // KÖNIGSBROT

Seit Weihnachten sind die heiligen drei Könige mit ihrem Elefanten und dem kleinen Kamel in unserem Adventsgärtlein unterwegs nach Bethlehem. Jeden Tag sind sie dem Stall und der Krippe ein Stückchen näher gewandert. Gut, manchmal haben sie einen Abstecher unter die Sofakissen gemacht, um ein Schläfchen zu halten, haben sich unterm Weihnachtsbaum versteckt, sind ab und zu im Puppenwagen ein Stück mitgefahren (hop on hop off) und haben auch ab und zu in den Tiefen des Kinderzimmers residiert. Glücklicherweise sind sie nun aber doch pünktlich angekommen, beim Jesuskind. Alle da!  Weiterlesen“DREI KÖNIGE // REZEPT FÜR EINEN KÖNIGSKUCHEN // KÖNIGSBROT”

WEIHNACHTEN IM WALD

Ich gebe zu, ich gehörte früher zu den klassischen Weihnachtsmüffelern. Ich hab mitgemacht – dem Frieden zuliebe – aber gemocht habe ich Weihnachten viele Jahre lang nicht wirklich. Zu viel Konsum, zu viel Gesinge wo sonst nie Gesinge war, zu viel Lametta und Blingbling. Heute glaube ich, dass mein Unbehagen ein Glück war. Denn, wie sonst hätte ich meine eigenen Advents- und Weihnachtsrituale finden können? Weiterlesen“WEIHNACHTEN IM WALD”

NIKOLAUS UND DAS HUNGRIGE FÜCHSLEIN

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Was, wenn die frischgebackenen Lebkuchen für den Nikolaustag von einem gefitzten Fuchs stibitzt werden? Weil das hungrige Schlitzohr diesem Duft nach “Wald und nach Honig, nach Holz und nach Zimt und nach Glück” einfach nicht widerstehen kann? Was, wenn nach dem “nur mal ein kleines Bisschen probieren” dann doch plötzlich der ganze Lebkuchen aufgegessen ist? Armer Fuchs. Armer Arne, der dem Nikolaus beim Backen hilft und jetzt nochmals neuen Teig anrühren muss, damit alle Kinder einen Lebkuchen bekommen.
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ADVENTS – DUFTKRANZ (DIY)

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In der dunklen Nacht ist ein Stern erwacht, leuchtet hell am Himmelszelt, schenkt sein Licht der ganzen Welt. In der dunklen Nacht ist ein Stern erwacht.

Steht ein Lieferwagen vor einem Blumengeschäft, ist es bei mir so, wie wenn ein Baum gefällt wird. Ich kann immer nicht daran vorbei gehen, ohne zu gucken und mir was mitzunehmen. Und so lief ich vor ein paar Tagen an einem Blumengeschäft vorbei und die Blumenhändlerin hat Tannäste und Seidenkiefernbunde ausgeladen, und schon wars um mich geschehen. Ein bisschen von dem und ein bisschen das. Dann habe ich unseren Thymian im Garten zurückgeschnitten und die Eukalyptuszweige aus der Blumenvase genommen und schon lag ein üppig duftendes Potpourri an Grün in unserem Wohnzimmer. 
In unserer Familie ist es Tradition, für Advent einen Kranz mit vier Kerzen aufzustellen. Früher hat meine Mutter jedes Jahr einen für die Familie gestaltet, und so mache ich es nun für meine. Ich habe nie wirklich gelernt, Kränze zu binden, vielleicht fallen sie (auch Blumenkränze im Sommer oder die aus Zweigen an Ostern) deshalb immer ziemlich wild aus. Ich tu das intuitiv und bin davon ziemlich überzeugt ;-). 

Ein Kranz zu binden nach Art der Lieblingsbande ist einfach, und die Kinder können dabei mithelfen. Ich habe euch aufgeschrieben, wie unser diesjähriger Duft – Adventskranz entstanden ist.
Ihr braucht dazu:
– Grünzeug (ich habe Tannenäste, Seidenkiefer, Eukalyptus und Thymian verarbeitet. Gerne hätte ich auch noch Rosmarin oder Lavendel dazugenommen). 
→Achtet auf jeden Fall darauf, dass ihr keine giftigen Äste verwendet. Vor allem, wenn Kinder und/oder Haustiere in eurem Haushalt leben.)
– Eine Gartenschere
– Blumendraht
– eine Zange
– einen Kranz-Rohling aus Stroh oder ihr könnt euch aus Zeitungspapier und Klebeband einen Rohling selber herstellen.
– 4 Kerzen
– 4 Stück dicker Draht oder Nägel ohne Kopf (Metallstifte), um die Kerzen auf dem Kranz gut zu befestigen
Und los gehts:

Zuerst schneidet ihr das Grün in kleine Zweige. Die Arbeit lohnt sich, denn sind die Zweige gut vorbereitet, muss man beim Binden den Kranz nicht aus den Händen legen. Mein Grosser hat mit der Gartenschere die Zweige zerkleinert, währenddem hat sie die Kleine sortiert. Mit so einem tatkräftigen und lustigen Vorbereitungsteam ist es einfach fein. Und der Duft des Grüns macht so zufrieden.

Befestigt den Blumendraht am Rohling. Und dann beginnt das Umwickeln. Die Kinder haben für mich immer kleine Sträusschen aus dem Grün vorbereitet und ich habe diese dann am Kranz befestigt. Achtet darauf, dass ihr die Sträusschen oder Zweige immer über den umwickelten Blumendraht legt, sodass dieser nicht zu sehen ist. 
Ist der Kranz umwickelt, hebt ihr die ersten Ästchen, die ihr befestigt habt, hoch, sodass ihr das letzte Grün darunter befestigen könnt. 
Da unser Kranz auf dem Tisch stehen wird, haben wir die Unterseite des Rohlings nicht mit Ästen umwickelt. Falls ihr euren Adventskranz aufhängen möchtet, umwickelt ihr natürlich auch die Unterseite.

Verknüpft nun den Blumendraht auf der Unterseite eures Kranzes oder, falls euer Kranz hängen soll, wickelt ihr das Drahtende um den gewickelten Draht.
Schon fertig und es riecht bereits sehr weihnachtlich. Wir haben da und dort noch ein Zweiglein eingesteckt, und so eine Lücke, ein Drahtstück oder eine „Unregelmässigkeit“ kaschiert… Kann ja mal passieren.
Nun werden noch die Kerzen auf den Kranz gegeben. Wir haben dieses Jahr das erste Mal Stabkerzen verwendet. Diese müssen natürlich super gut am Kranz befestigt werden. Dazu haltet ihr den dicken Draht oder die Metallstifte (Nägel ohne den Kopf) MIT DER ZANGE (Achtung, wird heiss!!!) über eine Kerzenflamme. 

Wenn der Nagel heiss ist, steckt ihr ihn mit etwas Druck in die Unterseite der Kerze. Passt auf, dass ihr den Nagel nicht durchstosst. Meine Kinder wollten unbedingt mithelfen beim Erhitzen des Stiftes, das fanden sie spannend. Die Stifte habe ich dann aber in die Kerze gedrückt, denn das ist UNBEDINGT eine Tätigkeit für Erwachsene! 
Die Kerzen könnt ihr, wenn die Metallstifte oder der Draht ausgekühlt ist, fest in den Strohkranz stecken.

Nun steht er da, unser Duftkranz. Jedes mal beim Vorbeigehen kann man Weihnachten riechen. Am Sonntag entzünden wir die erste Kerze und freuen uns darauf!
Der erste Adventskranz hing übrigens in Hamburg im “Rauhen Haus”. Der Theologe Johann Hinrich Wichern beherbergte und unterrichtete dort Waisen- und Strassenkinder. Ihnen baute er aus einem Wagenrad einen “Kranz”, an dem sie jeden Tag eine der 20 kleinen roten Kerzen und am Sonntag jeweils eine der vier grossen weissen Kerzen entzündeten. So hatten die Kinder bildhaft vor Augen, wann endlich Weihnachen ist. 
Scheint, als waren die Kinder schon im Jahre 1839 voller Vorfreude und konnten das Weihnachtsfest kaum erwarten. Es gibt doch Dinge, die sich zum Glück nie ändern.
Euch ein bezauberndes Adventswochenende, mit viel Licht und Duft und schönen Gedanken.
Alles Liebe, Sandra
verlinkt mit den createinaustria / naturkinder

vielen dank