FLY ME TO THE MOON // DIY KLETTERRAKETE

Ich mag ja das Wort Basteln so ganz und gar nicht. Berufskrankheit, wahrscheinlich, weil Kindergärtnerinnen früher gerne als Basteltanten belächelt wurden und weil ich finde, dass Gestaltung, gerade bei Kindern, mit so viel Konzentration und Innigkeit einhergeht, dass “Basteln” diesem Prozess nie und nimmer gerecht wird. Tja, in gewissen Dingen bin ich wohl ein ziemlicher “Tüpflischiisser” (Korinthenkacker).

Dennoch wollen meine Kinder ständig basteln. Alleine, aber am allerliebsten gemeinsam basteln, basteln, basteln (wenn ich’s noch ein paarmal schreibe, gewöhne ich mich vielleicht irgendwann dran). So habe ich, nach meinem letzten Kosmos-Post, mit den Kindern Raketen aus Pappe gestaltet, die, an Schnüren, bis zum Mond fliegen können. Das faszinierende Prinzip kenne ich von einem alten Spielzeug aus Kindertagen. Vielleicht kennt ihr es auch?

Ihr braucht dazu, wie immer, ganz wenig:
– Pappreste
– eine Schere
– Stifte
– einen Strohhalm (ca. 2 x 3 cm)
– Baumwollschnur
– zwei Holzperlen
– Kleber 

10, 9, 8, 7, 6, 5, 4, 3, 2, 1… Los geht’s:
Für eine Rakete braucht ihr zwei Pappresten. Eine Vorder- und eine Rückseite. Zeichnet dazu auf den einen Papprest eine Rakete und schneidet diese aus.  Dann legt ihr die bereits ausgeschnittene Rakete auf das zweite Stück Pappe, zeichnet sie nach und schneidet diese ebenfalls aus. Bemalt und gestaltet eure beiden Pappraketen nach Lust und Laune!

Das Schneiden von Pappe ist schwierig und auch ganz schön anstrengend. Kleine Kinder brauchen dabei eure Hilfe.

Klebt dann auf der Innenseite der einen Rakete zwei Stück von einem Strohhalm. Achtet dabei darauf, dass die Strohhalme gegen oben leicht nach innen zu liegen kommen.


Wenn der Kleber trocken ist, dann fädelt ihr die Schnur (wir haben ca. 220cm genommen) von unten durch den einen Strohhalm, und von oben durch den anderen Strohhalm, so dass oben eine Verbindung ensteht. 

Gebt dann Kleber auf die beiden Strohhalme, ohne dass ihr die Schnur verklebt, und legt das zweite Raketenteil auf den Kleber.


Wenn der Leim getrocknet ist, dann fädelt ihr die Schnurenden auf die zwei Holzperlen und verknüpft die Schnurenden gut.
Die Schnurverbindung vom einen Strohhalm zum anderen zieht ihr nun raus, hängt sie an eine Türklinke oder einen Fenstergriff und lasst die Rakete bis zu den Holzperlen fallen.

Rädi-schtädi-go! (Countdown der Kleinen…)

Nehmt die Holzperlen in je eine Hand und lasst die Rakete steigen, indem ihr die Hände leicht nach außen und abwechselnd nach oben und unten bewegt.

Klar musste da noch ein Mond hin, denn wohin sollte die Rakete denn fliegen, wenn nicht auf den Mond?

Fly me to the moon 

Ich wünsche euch ein gemütliches (Bastel-) Wochenende : )
Habts fein und schön und ganz wunderbar.
Alles Liebe, Sandra

Spannende und schöne Kinderbücher zum Thema Universum, Weltraum und Mondlandung findet ihr übrigens hier. 

Du magst dir diese Idee auf Pinterest merken? Dann klicke auf das Bild.

6 thoughts on “FLY ME TO THE MOON // DIY KLETTERRAKETE

    1. Liebste Miriam, ich danke dir! Ja, die sind super! Wir fragen uns gerade, wie es wohl wäre, eine Raketenschnur vom Schlafzimmer bis in den Garten zu spannen…
      Liebste Grüsse und bis ganz bald.
      Sandra

  1. Was für eine tolle Idee mal wieder! Auch als Geschenk für jemanden. Das wird unbedingt nachgemacht. Zu diesem Zwecke habe ich es im Pinterest-Ordner “Basteln” gespeichert 😉

    Herzlicher Gruß
    dörte

    1. Liebe Dörte, das freut mich sehr, dass ein Stück Lieblingsbande in deinem Pinterestordner steckt! Ich wünsche euch von Herzen viel Freude beim Nachmachen und Spielen.
      Mit liebsten Grüsse aus Wien.
      Sandra

  2. Die Raketen sind grandios!! Auch ich leide unter der Berufskrankheit “Ichmagdaswortbastelnnicht”. Vielleicht könntest du ja auf dem Blog eine Sammelstelle für Ersatzwörter einrichten. 😉
    Liebe Grüße aus dem hohen Norden
    Lydia

    1. Liebe Lydia, vielen herzlichen Dank für deine lieben Worte. Ich habe sehr gelacht. Dass du unter der gleichen Berufskrankheit leidest wie ich entlastet mich ein wenig. Jetzt bin ich nicht alleine. Welche Worte brauchst du, um dem Gebastel auszuweichen?
      Mit allerliebsten Grüssen zu dir, in den hohen Norden.
      Sandra

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