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WAS MAN IN JUNGE HERZEN PFLANZT // NATURBEWUSSTSEIN

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Oder wie geht eigentlich Umwelterziehung?

Wir waren die Tage in der Schweiz. Haben staunend beobachtet, wie ein Kälbchen das Licht der Welt erblickt hat, wie die Meisen am Nistkasten ein- und ausgeflogen sind. Haben am Flussufer Feuer entfacht und darauf lecker Essen gekocht, Steine gesammelt und diese stundenlang über das Wasser gleitend in den Fluss geworfen. Wir haben Stöcke gesammelt, sind durch Wälder und über Wiesen getobt und haben Schmetterlingen beim Tanzen zugesehen. Gemeinsam in die Natur einzutauchen ist traumhaft. Mehr braucht ein Menschenkind eigentlich nicht. Meine ich. Bullerbü für alle!

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MIT BÜCHERN DURCH DAS JAHR // BÜCHER SIND LEBENSMITTEL

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Ich finde es grossartig, in einem Land zu leben, in dem wir die vier Jahreszeiten so ausgeprägt erleben dürfen. Ich liebe jede einzelne und habe die Vielfalt und ihren Zauber jeweils vermisst, wenn ich auf Reisen war (Nikolaus am Strand ist schön… aber Nikolaus im verschneiten Wald ist einfach nicht zu übertreffen!). 

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ADVENTS – DUFTKRANZ // DIY

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In der dunklen Nacht ist ein Stern erwacht, leuchtet hell am Himmelszelt, schenkt sein Licht der ganzen Welt. In der dunklen Nacht ist ein Stern erwacht. Weiterlesen“ADVENTS – DUFTKRANZ // DIY”

BIENENWACHSKERZEN ROLLEN // DIY

Alle Jahre wieder… 

…freue ich mich auf das Bienenwachskerzen – Drehen mit den Kindern. Weil es ur gemütlich ist, umhüllt von diesem zauberhaften Duft zusammenzusitzen und die Wachsplatten zu Kerzen zu drehen. Zu den schönsten Kerzen, mit dem wärmsten Schein überhaupt, wie ich finde.  Weiterlesen“BIENENWACHSKERZEN ROLLEN // DIY”

BLÄTTERKRANZ // DIY

Durch den Herbst zu spazieren, ohne dabei Blätter zu sammeln, gelingt uns nie und nimmer. Der Kindergarten-Nachhauseweg führt uns durch den Park, in dem uralte Bäume stehen, die uns tagtäglich einen raschelnden Blätterteppich unter unsere Füsse zaubern. Blätterstrauss um Blätterstrauss tragen wir nach Hause.  Weiterlesen“BLÄTTERKRANZ // DIY”

WENN FÜSSE SPÜREN DÜRFEN // BARFUSSPFAD // DIY

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Wenn ich meinen Babys beim Spielen zugesehen habe, fand ich es zauberhaft und spannend zu beobachten, wie sehr zu Beginn des Lebens die Füsse und die Hände doch zueinander gehören. Als würden sie sich das Tun, das Erspüren und Fühlen teilen, griffen Finger wie Zehen ganz natürlich gemeinsam nach dem Leben.
Wunderschön, wenn meine Kinder mit ihren kleinen Fingerlein und Zehen meine Finger umklammerten, wenn sie durch meine Haare strichen und mit Zehen und Finger mein Gesicht befühlten. So erspürten sie mein Wesen und ihre Welt und es war, als ob alle Impulse “mal-vier” wahrgenommen werden wollten. Die taktile Sinneserfahrung wurde ganz natürlich von Händen und Füssen erlebt. Weiterlesen“WENN FÜSSE SPÜREN DÜRFEN // BARFUSSPFAD // DIY”

STOLZ STELZEN // HOLZSTELZEN FÜR DIE KLEINEN SELBER MACHEN (DIY)

Ich kann ganz schlecht an gefällten Bäumen vorbei gehen, ohne stehen zu bleiben, zu gucken, Ringe zu zählen, über die Baumrinde zu streichen und ohne ein bisschen ein schweres Herz zu bekommen. Und ab und zu nehme ich mir ein Stück Baum als Erinnerungsgeschichte mit.
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BLUMENKINDER

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Drei Dinge sind uns aus dem Paradies geblieben: Sterne, Blumen und Kinder.
Dante Alighieri


Am Samstag sind wir über den Markt gebummelt. Diese Farben, diese Düfte… Der dargebotene Flieder hat so opulent gerochen, dass ich nicht vorbei gehen konnte, ohne mir davon ein paar Zweige mitzunehmen. 
Unsere Kinder suchen gerne Blumen für sich aus. Es gibt doch kaum etwas Schöneres, als mit Farben und Blütenformen zu liebäugeln, an den Blüten zu riechen, dann abzuwägen und sich für das Allerschönste zu entscheiden. Und manchmal entstehen überaus interessante Sträusse… Während unseres letzten Bummels hat sich die Kleine für eine rosarote Gerbera entschieden und diese glücklich und stolz nach Hause getragen. Nun gut, der Weg war lang und aufregend und wie das so ist; als wir zu Hause ankamen, war der Stiel der Blume, na ja, sehr kurz halt. Zudem bestand die Kleine darauf, den Blumenstiel noch anzuschneiden, wie man das halt macht. Gut, mit ihrer Schere hat sie den kurzen Stiel noch etwas gekürzt und danach haben wir die ganz kleinen Vasen aus dem Schrank geholt. Vorsichtig hat die Lütte Wasser eingefüllt, dann konnte die Blume endlich trinken. 
Ich betrachte meine Kinder so gerne, wenn sie geschäftig sind. Die Art, wie sie sich kümmern, wie behutsam die kleinen Finger mit den Blumen umgehen können, wie sie neugierig die Blüten betrachten, sie ertasten und schweigsam erfassen, was da ist.
In dieser Versunkenheit der Kinder kann man beinahe sehen, wie das Gehirn die Botschaft der kleinen Hände aufnimmt. Die Hingabe und Konzentration im Tun von Alltäglichem zu beobachten erfüllt mich immer wieder mit Wohlsein und Zufriedenheit (und es bestätigt mich, als Mama, die ab und zu zweifelt…). Dabei scheint es manchmal, als bliebe die Zeit für einen kurzen Moment einfach stehen. 
Den ganzen Nachmittag hat die Kleine ihr Väschen mit der Gerbera mit sich rumgetragen. Ihr Blumenglück wollte sie stets bei sich haben. 
Der Flieder ist inzwischen verwelkt, doch die Gerbera steht noch stolz und schön im Wasser. Das Wochenende steht schon wieder vor der Türe. Dann drehen wir unsere Bummelrunde auf dem Markt, gucken dort und schauen da und gönnen uns einen frischen Strauss Blumen. Blumen für die Kinder.
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PFLANZTAG IM HOCHBEET // DIY

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Ein kleiner Garten, ein paar Blumen, ein bisschen Gemüse – das wäre traumhaft. 
Selbstversorger mega-light. Und weil es Träume gibt, die man unbedingt wahr machen sollte, habe ich angefangen, das Internet nach Hochbeeten zu durchforsten, habe in Gartenbüchern geblättert, verschiedenste Pflanzkübel begutachtet und hin und her überlegt. Schlussendlich kam dann aber alles ganz anders als gedacht. Wie so oft, wenn man anderen Menschen von seinen Träumen erzählt. 
Meine Nachbarin, die Anna, hatte sich alte Holzkisten zum Bepflanzen organisiert. Und uns kurzerhand eine ausgediente Holztruhe geliehen! So kamen wir am Wochenende zu unserem eigenen, wunderhübschen Minigarten. Genau richtig, um in unserem Gemeinschaftsgarten ein Gemüse- und Blumenbeet einzurichten.
Die Gartenutensilien geschnappt und fröhlich pfeifend in den Garten spaziert.

Erst haben wir für unseren zukünftigen Garten ein sonniges Plätzchen gesucht. 

Nicht einfach, in unserem Garten, ein Schattenloch mit Moos und Schnecken. Dazu kommt, dass da schon ein Trampolin steht, der Kletterbaum unbedingt zugänglich bleiben sollte und die Buddelkiste einen grossen und wichtigen Platz einnimmt. 
Als der geeignete Hochbeet-Ort gefunden war, haben wir die Truhe auf Backsteine gestellt, das Innenleben mit einer Folie ausgekleidet und dann Holzspäne  eingefüllt. Darauf kam tüchtig viel Kompost und zum Schluss feine Erde. Die einzelnen Schichten wurden von den Kindern mit den Schuhen gut angedrückt und verteilt.
Sonnenblumen, Tomatenpflänzchen, Ringelblumen und die Paprika, die die  Kinder schon von ein paar Wochen ausgesät hatten (hier gehts zum Link), haben wir liebevoll in den “Garten” ausgepflanzt und dann alles lange und sehr gut gewässert.

Gut Ding will eben Weile haben…

Ständig gucken die Kinder nach, ob schon was Leckeres reif ist, ob die Pflänzchen schon gewachsen sind oder ob vielleicht noch mehr gewässert werden sollte? Der Grosse würde so gerne ganz bald ernten und Gemüse knabbern. Tja, das mit der Geduld ist wohl das Herausforderndste an unserem ganzen Hochbeet-Projekt. Auf jeden Fall ist es eindrücklich und spannend mitzuerleben, wie aus dem kleinen Samenkorn ein grünes Pflänzchen wächst, wie es anfängt zu blühen und wie aus dessen zarten Blüten irgendwann ein rotes Tomätchen heranreift! Die erste kleine Tomate werden wir uns ehr und redlich teilen. Und es wird ein Festessen werden!
Oh, apropos: Salatgurke würde dazu passen… und Kürbis wäre fein. Und Karotten und Salat mmmhhh… Es hat da nämlich noch eine Ecke, in der etwas Platz ist.

Den ganzen Nachmittag haben wir es uns und unseren Pflänzchen schön gemacht, gegraben und gewässert und darüber fabuliert, wie alles wächst und gedeiht. Nun hoffen wir auf viel Sonne, Wärme, ab und zu ein paar Regentropfen. Und darauf, dass die Schnecken bitte zum Nachbarn gehen!

Ein Leben mit Gartenerde unter den Fingernägeln ist einfach ein gutes Leben!
Ich wünsche euch und euren Liebsten viel Freude, da draussen im Frühling.
Habts fein und schön und wunderbar.
Alles Liebe, Sandra
Übrigens: Alles Material für unser Hochbeet (ausgenommen die Pflanzkiste) haben wir bei uns im Baumarkt bekommen. 
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vielen Dank

BULLERBÜ FÜR ALLE!

 
Der Sommer war zu Besuch!!! Das letzte Wochenende war warm und sonnig und es war barfussig und kurzärmlig und wir alle waren voller Freude.
Gibt es Schöneres, als mit lieben Freunden die Tage draussen in der Natur zu verbringen, am Waldrand ein Feuer zu entfachen (in der Schweiz darf man das… noch…), Stockbrot und Würste zu braten, Bäume zu erklettern, Stöcke zu suchen und es miteinander fein zu haben? Nö, denn das ist für uns das Allerbeste überhaupt!
Und wenn der Mond schon am Himmel steht und die Sonne auf ein Schwätzchen trifft, bevor sie untergeht, rumpumpeln die Kinder im Leiterwagen nach Hause. Gefüllt mit Glück, Wärme, und frischer Luft, laut singend! Sonnengeküsst, das Kichern und die Geschichten des Tages, wie Musik, noch immer im Ohr, fallen unsere Kinder zufrieden ins Bett. Und beim gemeinsamen Flüstern, bevor der Tag dann wirklich zu Ende ist, haucht mein Grosser: “Gell Mama, das war ein sooo schöner Tag.” Ja, Bullerbü für alle!